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Deutsche streben auch in der Verfolgung das Podest an

Biathlon Deutsche streben auch in der Verfolgung das Podest an

Simon Schempp will zum achten Mal in seiner Karriere ganz nach oben auf das Podium - auch Laura Dahlmeier und Franziska Hildebrand gehen mit tollen Siegchancen in die Verfolgung von Pokljuka. Die Aussichten für die deutschen Biathleten könnten besser nicht sein.

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Simon Schempp gewann den Sprint in Pokljuka.

Quelle: Antonio Bat

Pokljuka. Die Chancen der deutschen Biathleten auf die Weltcuperfolge Nummer fünf und sechs stehen in den vorletzten Rennen des Jahres hervorragend. Vor allem Simon Schempp hat als Sieger des Sprints in der Verfolgung über 12,5 Kilometer alle Trümpfe in der Hand.

"Es wird wieder sehr eng, aber ich werde natürlich alles geben", meinte der Staffel-Weltmeister vor der Hatz am Samstag. Als erster Verfolger sitzt ihm mit einem Rückstand von nur 15 Sekunden Rekord-Weltmeister Ole Einar Björndalen im Nacken. Der viermalige Gesamtweltcupsieger und überragende Läufer Martin Fourcade startet als Fünfter 26 Sekunden nach Schempp.

Auch Benedikt Doll als Achter (33 Sekunden Rückstand) kann sich mit vier guten Schießeinlagen einiges ausrechnen. Für Erik Lesser (21./+ 1:08 Minuten), Andreas Birnbacher (26./+ 1:17 Minuten) und Arnd Peiffer (42./+ 1:39 Minuten) wird es schon schwieriger. Aber ein großer Sprung nach vorne ist allemal drin.

Vor allem Verfolgungs-Weltmeister Erik Lesser will sich deutlich verbessern, geht es neben der WM-Norm für ihn auch um die Qualifikation für den abschließenden Massenstart der besten 30 am Sonntag. Denn derzeit ist Lesser im Gesamtweltcup nur 32. "Einmal klappt es im Schießen, dann im Laufen - ich muss beides mal zusammen bringen", meinte der Thüringer: "Aber ganz so schlecht, wie es die Platzierungen aussagen, bin ich auch nicht", meinte der Olympia-Zweite im Einzel und Staffel-Weltmeister. "Ich will liegend die Null bringen und dann mal schauen, was nach vorne möglich ist."

Auch die Damen wollen ihre eindrucksvolle Erfolgsserie fortsetzen. Zwar verdarb die zweifache Weltmeisterin Marie Dorin Habert Laura Dahlmeier und Franziska Hildebrand am Freitag im Sprint den nächsten Doppelsieg. Aber im Jagdrennen wollen die beiden den Spieß umdrehen. "Es geht wieder nur über das Schießen. Da muss man möglichst ohne viele Fehler durchkommen", meinte Dahlmeier, die nur eine Sekunde hinter der Französin startet, zwölf Sekunden danach folgt Hildebrand.

Beide hatten im Sprint alle Scheiben abgeräumt und auch während der Trainingseinheiten einen bärenstarken Eindruck am Schießstand hinterlassen. Hildebrand ist zwar leicht erkältet, könnte aber im besten Fall als erste Deutsche seit Magdalena Neuner vor über dreieinhalb Jahren ins Gelbe Trikot der Weltcup-Führenden schlüpfen. Die Tschechin Gabriela Soukalova (262) hat acht Punkte Vorsprung auf Hildebrand (254), vor die sich aber Dorin Habert (255) geschoben hat. "Es ist wieder alles drin", meinte Hildebrand zuversichtlich.

Da auch Maren Hammerschmidt (7./41 Sekunden Rückstand), Franziska Preuß (9./+ 42), Vanessa Hinz (13./+ 56) und Miriam Gössner (15./+ 1:02 Minuten) in absoluter Schlagdistanz liegen, könnte es sogar wieder zu einem Doppelsieg oder gar Dreifachtriumph wie in Hochfilzen reichen.

Bisher haben die deutschen Skijäger in den 16 Saisonrennen schon 17 Podestplätze geholt - davon vier Siege (2 Schempp, 1 Hildebrand, 1 Dahlmeier). Abgeschlossen wird der dritte Saison-Weltcup am Sonntag mit den spektakulären Massenstart-Rennen.

dpa

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