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Deutsche Skirennfahrer verpassen Riesenslalom-Podest

Ski alpin Deutsche Skirennfahrer verpassen Riesenslalom-Podest

Fünfter, Sechster, Elfter: Das Teamergebnis der deutschen Skirennfahrer ist stark beim Riesenslalom in Hinterstoder. Weil wiederholt aber Podestplätze verschenkt wurden, soll es nun eine kritische Diskussion geben.

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Stefan Luitz belegte im Riesenslalom den fünften Platz.

Quelle: Erich Spiess

Hinterstoder. Felix Neureuther und sein Chef waren sich einig. "Mannschaftlich war das sehr, sehr stark", sagte der Skirennfahrer nach dem Riesenslalom in Hinterstoder und den Plätzen fünf, sechs und elf als beste Resultate für das Team des Deutschen Skiverbandes (DSV).

"Nur wir als Mannschaft wollen nicht mit einem fünften Platz zufrieden sein, sondern wollen uns schon noch weiter nach oben orientieren."

Denn ein Podestplatz wäre beim Sieg des überragenden Franzosen Alexis Pinturault durchaus möglich gewesen. Stefan Luitz fiel von Rang zwei nach dem ersten Durchgang aber zurück auf die Fünf. Neureuther blieb Sechster und konnte die Top Drei auch nicht attackieren. Zumindest Benedikt Staubitzer verbesserte sich von Platz zwölf auf Rang elf und holte sein bestes Weltcup-Resultat. Fritz Dopfer aber fiel als Achter zurück auf einen enttäuschenden 19. Rang.

Bei DSV-Alpinchef Wolfgang Maier war die Verärgerung über die verpassten Podestplätze daher hörbar größer als die Freude über die geschlossene Mannschaftsleistung. "Was wir in diesem Winter schon für Chancen haben liegen lassen ...", sagte Maier. "Das Ergebnis heute ist sicher nicht schlecht, das steht außer Diskussion. Und die Podestplätze kommen auch wieder. Aber man muss es selbstkritisch ansprechen."

Dass Neureuther die Ansprüche selbst höher einstufte, freute Maier deshalb. "Das ist gut, wenn die Athleten und ich eine Basis haben, auf der wir kritisch diskutieren können", betonte er. "In letzter Konsequenz ziehen wir momentan nicht durch."

Ganz im Gegensatz zum Franzosen Pinturault, der am Tag vor dem Super-G am Samstag trotz Fehlern in beiden Durchgängen viel zu schnell war für alle Konkurrenten. Marcel Hirscher aus Österreich fehlten im Ziel 0,79 Sekunden, dank Rang zwei baute er seinen Vorsprung im Gesamtweltcup auf den am Freitag viertplatzierten Henrik Kristoffersen aber weiter aus. Dritter wurde Pinturaults Teamkollege Thomas Fanara. "Ich glaube, dass Pinturault und Hirscher zur Zeit in einer anderen Liga sind", meinte Luitz anerkennend.

Mit seiner eigenen Leistung war der 23-Jährige aus dem Allgäu aber auch einverstanden - schließlich hat er nach ähnlichen Ausgangslagen schon des Öfteren gepatzt. "Der Stefan war super, man darf seine Vergangenheit nicht vergessen", betonte Neureuther deswegen. Auch für Staubitzer freute sich der Routinier im Team besonders. "Sensationell gemacht", sagte er. Maier urteilte: "Das war eine absolut ansprechende Leistung, tiptop."

Einzig für Dopfer war es ein durchweg gebrauchter Tag. Statt sich nach Platz sieben in Japan weiter an sein eigentliches Niveau heranzutasten, verpasste er zum fünften Mal in sechs Riesentorläufen die Top 10 deutlich. "Das erfreut uns garantiert nicht. Das macht mich eher betroffen, dass wir da den Lösungsansatz nicht finden", sagte Maier. Kleiner Trost: Schon am Sonntag gibt es den nächsten Riesenslalom.

dpa

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