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DVV-Männer bei Olympia-Qualifikation im Halbfinale

Volleyball DVV-Männer bei Olympia-Qualifikation im Halbfinale

Wow! Die deutschen Volleyballer stehen in Berlin im Halbfinale. Vital Heynens Truppe ist nach dem vorzeitigen Weiterkommen nur noch zwei Siege vom direkten Ticket nach Rio entfernt.

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Marcus Böhme (l) und Christian Fromm blocken den Schmetterball eines Serben.

Quelle: Soeren Stache

Berlin. Nur noch zwei Siege! Nach dem vorzeitigen Einzug ins Halbfinale der Olympia-Qualifikation warfen die überglücklichen deutschen Volleyballer Handküsse ins Publikum.

Mit einer imponierenden Leistung ließ die hochkonzentrierte Mannschaft von Bundestrainer Vital Heynen den Weltranglisten-Zwölften aus Serbien nie richtig ins Spiel kommen und gewann auch ihr zweites Vorrundenduell mit 3:0 (25:20, 26:24, 25:20).

Schon vor dem letzten Kräftemessen in Gruppe A gegen Weltmeister Polen haben die Deutschen das Halbfinal-Ticket sicher und können mit nur noch zwei Siegen die begehrte Dienstreise nach Rio perfekt machen. Nur der Turniersieger ist sicher bei Olympia dabei.

"Heute gibt es einen absolut zufriedenen Bundestrainer. Das war sehr gutes Volleyball", sagte Heynen nach der starken Vorstellung. "Das Problem: Wir müssen noch einmal gewinnen, um unter den ersten Drei zu sein." Für Georg Grozer war die Emotionalität der Mannschaft für den zweiten Sieg entscheidend. "Wir waren heiß", sagte er und betonte: "Wir müssen weiter heiß sein."

Wirkten die Deutschen gegen die Belgier noch verkrampft und taten sich lange schwer, waren sie vor 3500 Zuschauern gegen die Serben sofort hellwach. Grozer & Co. agierten variabel und erspielten sich rasch eine Führung. Mit drei Punkten in Serie brachte Christian Fromm den EM-Achten bis auf 12:8 in Front. Dank des starken Mittelblockers Philipp Collin und eines anfangs verbesserten Grozer setzten sich die DVV-Männer sogar auf 21:14 ab. Die Fans waren verzückt. Denis Kaliberda bescherte seinem hochkonzentrierten Team mit dem dritten Satzball Abschnitt eins.

Heynen hatte seine Startformation auf einer Position geändert - Fromm durfte für Sebastian Schwarz ran. Dieser Schachzug zahlte sich gegen das mit Spitzentalenten gespickte Serbien von Beginn an aus. Der Weltliga-Zweite kam im zweiten Durchgang aber besser ins Spiel, die Deutschen verloren etwas ihre Ordnung und lagen 11:14 hinten.

"Wenn wir gegen Serbien gewinnen, fahren wir zu Olympia. Das habe ich meinen Spielern versprochen. Wir sind eine Turniermannschaft", hatte Heynen nach dem Sieg gegen Belgien gesagt. Sein Team hielt sich an die Vorgabe, drehte nach dem Rückstand im zweiten Satz auf und ging mit 20:18 in Führung. Während Fromm bei wichtigen Punkten zur Stelle war, blieb sein hochgelobter Vereinskollege in Perugia, Aleksandar Atanasijevic, bei den Serben blass.

Grozer wehrte dann mit einem wuchtigen Schmetterschlag einen Satzball gegen seine Mannschaft ab. Ein technischer Fehler der Serben und schließlich Kaliberda mit einem Block sicherten Abschnitt zwei.

Die Deutschen ließen weiter nicht nach. Mit 7:3 setzten sie eine erste Duftmarke im dritten Durchgang. Die Serben wehrten sich jedoch gegen die drohende Niederlage, Heynens Truppe musste hart arbeiten. Grozer brachte seine Mannschaft dann mit einer Serie wieder auf Kurs. Die Fans in der Max-Schmeling-Halle jubelten nach dem 3:0.

dpa

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