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Ausgerechnet in Lake Placid - Loch unter Erfolgsdruck

Rodeln Ausgerechnet in Lake Placid - Loch unter Erfolgsdruck

400 Gramm Übergewicht verdarben Rodel-Star Felix Loch den Weltcup-Auftakt. Jetzt kündigt der Bayer einen Angriff in Lake Placid an. Dort, wo er im vergangenen Jahr eine herbe Niederlage kassierte.

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Felix Loch will in Lake Placid Schnellster werden. Foto: Johann Groder

Lake Placid. Felix Loch hat im Rodeln schon alles gewonnen. Dreifacher Olympiasieger, zigfacher Weltmeister, Europameister und deutscher Meister ist er ebenfalls mehrfach geworden.

Auch im Gesamtweltcup, der sich in dieser Saison aus neun Stationen zusammensetzt, hat der Bayer schon viermal triumphiert. Aber auf seinen Reisen um die Welt sollte es im Weltcup auf einer Bahn bisher überhaupt nicht gut funktionieren: Lake Placid in den USA. Und dort steht der 26 Jahre alte Rodel-Superstar am Wochenende unter Erfolgsdruck.

"Wir werden hier wieder voll angreifen", sagt der Berchtesgadener. "Er ist hochmotiviert und fokussiert", berichtet sein Vater, Bundestrainer Norbert Loch. Natürlich zählt sein Sohn auch in Lake Placid zu den großen Favoriten. Doch weil sein Schlitten beim ersten Rennen am vergangenen Wochenende in Innsbruck 400 Gramm Übergewicht hatte, befindet er sich gleich zu Saisonbeginn in einer ungewohnten Situation.

Nach seiner Disqualifikation muss er nun punkten, um den Anschluss an die Spitze um den Italiener Dominik Fischnaller nicht früh zu verlieren. "Was passiert ist, hätte nicht passieren sollen, aber es ist nun mal passiert", sagt er. "Jetzt müssen wir halt aufholen."

Gewonnen hat er im Weltcup auf der ungeliebten Bahn im Bundesstaat New York noch nie, im vergangenen Jahr kassierte er zudem eine ungewohnt klare Niederlage und wurde nur Sechster. Um das am Freitag (18.10 Uhr MEZ/Eurosport 2) zu verhindern, waren die deutschen Herren in der Vorbereitung sogar für ein kurzes Trainingslager in Lake Placid. "Wir haben dort schon gut trainiert, wir kennen die Bahn jetzt etwas besser", sagt Felix Loch.

Gute Erfahrungen mit der schwierigen Bahn hat Olympiasiegerin Natalie Geisenberger gemacht, die ihren Vorjahreserfolg gerne wiederholen würde. Dafür müsste sie ihre Teamkollegin Dajana Eitberger schlagen, die sich in Innsbruck überraschend den Sieg geholt hatte. "Das ist Gold für's Ego", sagte die 24-Jährige. "Aber die Überseebahnen kenne ich noch nicht so gut. Ob ich auf Platz vier, zwei oder eins rauskomme - da lasse ich mich überraschen."

dpa

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