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"Anflug von Rache und Vergeltung": Sieg für Nowitzki&Co.

Basketball "Anflug von Rache und Vergeltung": Sieg für Nowitzki&Co.

Eigentlich hatten die Dallas Mavericks mit der Verpflichtung von DeAndre Jordan im Sommer einen großen Transfercoup gelandet. Dann brach der Star-Center jedoch sein Wort. Nun kehrte er erstmals zum Team von Dirk Nowitzki zurück.

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Blake Griffin war mit 21 Punkten Topscorer bei den Clippers.

Quelle: Larry W. Smith

Dallas. Die Genugtuung über den hochemotionalen Sieg war Dirk Nowitzki deutlich anzumerken. Den Namen des Erzfeinds der Fans seiner Dallas Mavericks nahm der Basketball-Altstar nach dem 118:108 über die Los Angeles Clippers aber nicht in den Mund.

Im Sommer hatte Clippers-Center DeAndre Jordan Dallas bereits die Zusage für einen Wechsel gegeben, brach anschließend aber sein Wort und blieb doch in LA. "Die Zuschauer waren großartig, es lag wie erwartet viel Hype in der Luft", schwärmte Nowitzki, der mit 31 Punkte eine Gala ablieferte. "Es war eine Playoff-Atmosphäre."

Leidenschaftlich pfiffen und buhten die Mavs-Anhänger Jordan während der ganzen Partie aus. "42-prozentiger Freiwurfschütze, 100-prozentiger Feigling", stand angesichts der Schwäche des 27-Jährigen von der Linie auf einem Schild. Und Jordan zeigte sich beeindruckt, kam mit Foulproblemen nur auf neun Zähler. "Vergesst DeAndre Jordan, Dirk Nowitzki beweist, dass er das einzige Gesicht ist, das die Mavericks jemals gebraucht haben", spotteten die "Dallas Morning News". "Dieser Sieg hatte einen Anflug von Rache und Vergeltung."

Und wirklich trumpfte der 37 Jahre alte Würzburger wie in früheren Zeiten auf. 65 Sekunden vor Ende traf Nowitzki einen Dreier etwas glücklich mit Brettberührung zur endgültigen Entscheidung. "Ich denke, die Basketball-Götter waren heute ein bisschen auf unserer Seite", sagte Dallas-Coach Rick Carlisle.

Nach der vorigen "beschämenden Niederlage" (Nowitzki) gegen die zuvor sieglosen New Orleans Pelicans verbesserten sich die Mavs mit dem vierten Saisonsieg auf eine ausgeglichene Bilanz. Damit liegt der Meister von 2011 nur noch knapp hinter den Playoffplätzen in der Western Conference. "Wir können mit jedem in der Liga mithalten", erklärte Nowitzki die Leistungsschwankungen dieser Spielzeit. "Aber wenn wir defensiv nicht als Team zusammenhalten, werden wir gefoltert."

Die Atlanta Hawks und Dennis Schröder festigten mit ihrem achten Sieg Platz zwei im Osten. Beim 106:98 gegen New Orleans kam der Aufbauspieler auf zwölf Zähler und vier Assists.

dpa

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