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Stühlmeyer und Werth siegen bei Pfingsttunrier in Wiesbaden

Pferdesport Stühlmeyer und Werth siegen bei Pfingsttunrier in Wiesbaden

Zunächst machten die deutschen Springreiter bei der 80. Auflage des Pfingstturniers wenig von sich reden. Doch das änderte sich beim Großen Preis: Sie machten die ersten drei Plätze unter sich aus.

Wiesbaden. Vier Tage vor seinem 26. Geburtstag hat sich Springreiter Patrick Stühlmeyer selbst ein großes Geschenk gemacht. Der Championatsreiter aus Osnabrück gewann zum ersten Mal beim Turnier in Wiesbaden den Großen Preis und kassierte als Siegesprämie ein Auto im Wert von 28 000 Euro.

Vor Freude umarmte er nach seinem Ritt Bundestrainer Heinrich Hermann Engemann, bei dem er eine Ausbildung zum Pferdewirt gemacht hat. Mit seinem Pferd Lacan stürmte Stühlmeyer in der entscheidenden Runde in 47,98 Sekunden am schnellsten ohne Fehler durch den Parcours.

Ohnehin glänzten die deutschen Springreiter, die in den sonstigen wichtigen Wettbewerben den ausländischen Gästen die Siege überlassen mussten, in der letzten Prüfung der 80. Turnierauflage. Zweiter wurde der 32-jährige Philipp Rüping aus Mühlen mit Copperfield (0/48,16), Rang drei ging an Holger Wulschner (Groß Viegeln) mit Skipper (0/48,96). Der Kolumbianer Carlos Enrique Lopez Lizarazo belegte mit Admara den vierten Platz.

"Wir wollen jeden Tag siegen", hatte Lizarazo am Vortag nach seinem Erfolg im renommierten Preis von Hessen noch selbstbewusst getönt. Von den deutschen Reitern konnten sich vor dem Grande Finale nur Marco Kutscher (Riesenbeck) und Hans-Dieter Dreher (Eimeldingen) gut platzieren. 

Für die Dressurreiterin Isabell Werth war Wiesbaden ein Turnier nach Maß. Sie gewann zum zwölften Mal den Grand Prix Special. Für ihren Ritt am Pfingstmontag auf ihrem potenziellen Olympiapferd Weihegold erhielt die 46-Jährige aus Rheinberg eine Bewertung von 79,804 Prozent. Damit siegte sie deutlich vor Hubertus Schmidt aus Borchen mit Imperio (74,510). Fabienne Lütkemeier aus Paderborn wurde auf D'Agostino Dritte (72,902).

"Weihegold ist zwar eine kapriziöse Lady, aber auch unglaublich abgeklärt", lobte Werth ihre elfjährige Rappstute. Nach dem krankheitsbedingten Ausfall ihrer beiden Top-Pferde setzt sie nun für die Olympia-Qualifikationen auf Weihegold und den erst zehnjährigen Emilio, der in Wiesbaden jedoch nicht an den Start ging. Die beiden Pferde hätten sich sehr gut entwickelt, sagte sie. 

Die vierte Championatsreiterin in diesem Wettbewerb, Anabel Balkenhol aus Rosendahl, verzichtete am Montag auf eine Bewertung. Ihr Pferd Dablino hatte sich am Ende kurzzeitig geweigert, weiterzugehen. Insgesamt verfolgten 60 000 Zuschauer das Traditionsturnier und damit etwas weniger als im Vorjahr.

dpa

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