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Starker Start ins Weltcup-Finale mit drei Reitern in den Top 10

Pferdesport Starker Start ins Weltcup-Finale mit drei Reitern in den Top 10

Der Auftakt war stark: Vier deutsche Springreiter hatten am ersten Tag des Weltcup-Finales keinen Abwurf. In der Dressur blieb die zum Favoritenkreis zählende Jessica von Bredow-Werndl hingegen hinter den Erwartungen zurück.

Göteborg. Bundestrainer Otto Becker strahlte. Seine Springreiter erwischten beim Auftakt des Weltcup-Finales in Göteborg einen verheißungsvollen Start.

Vor allem Daniel Deußer als Dritter darf sich Hofnungen auf einen erneuten Sieg bei der inoffiziellen Hallen-Weltmeisterschaft machen. "Das war eine gute Ausbeute", kommentierte Coach Becker: "Die ersten vier waren tipptopp, nur Christian Ahlmann hatte Flüchtigkeitsfehler."

Nach der ersten von drei Teilprüfungen liegen drei deutsche Springreiter in den Top 10. Den stärksten Eindruck hinterließ dabei Deußer. Der Weltcupsieger von 2014 ritt flott und fehlerfrei mit Cornet D'Amour. "Es klappte, wie ich es geplant hatte", sagte der in Belgien lebende Hesse: "Aber die wichtigen Runden kommen noch." Sie folgen am Samstag und Montag.

Zweitbester deutscher Starter war Marcus Ehning, der in dem Zeitspringen mit Cornado auf Rang acht kam. "Das war kein guter Parcours für mich", kommentierte der dreimalige Weltcup-Sieger aus Borken. Die Prüfung gewann die Französin Penelope Leprevost mit Vagabond vor ihrem Landsmann Simon Delestre mit Qlassic.

Ein tollen Einstand erlebte Niklas Krieg. "Es hätte schlechter laufen können", kommentierte der 22 Jahre alte Weltcup-Neuling grinsend. Dass er mit Carella als Neunter so weit vorne landen würde, war nicht zu erwarten. Besonders nervös sei er nicht gewesen, versicherte Krieg: "Aber das Warten, bis es losging, war schon ein bisschen zäh." Auf Platz 15 liegt Marco Kutscher (Bad Essen), der mit Chaccorina ebenfalls ohne Abwurf blieb.

Christian Ahlmann patzte als einziger. "Das waren zwei Fehler zu viel", kommentierte der Profi aus Marl die Abwürfe bei seiner Runde mit Colorit. Als Nummer 25 des Klassements hat Ahlmann kaum mehr eine Chance auf eine gute Platzierung.

In der Dressur hatte zuvor Jessica von Bredow-Werndl keinen guten Start erwischt. Die zu den Favoriten zählende Reiterin aus Tuntenhausen kam im Grand Prix lediglich auf Platz vier und zeigte sich nach ihrem ersten Auftritt in Göteborg unzufrieden. "Doofe Leichtsinnsfehler" beim Ritt mit ihrem "übermotivierten" Pferd Unee hätten eine bessere Platzierung verhindert, sagte sie. Für die Vorstellung mit kleinen Fehlern erhielt die 30-Jährige 75,257 Prozentpunkte. Die Prüfung gewann der Niederländer Hans Peter Minderhoud mit Flirt (76,871).

"Er hat nicht genau zugehört", sagte von Bredow-Werndl über ihren Hengst. Trotzdem hat sie noch immer die Möglichkeit, den Titel zu gewinnen. Die Entscheidung fällt erst am Sonntag in der Kür, die Grand-Prix-Note wird nicht eingerechnet und zählt nur für die Startreihenfolge. "Ich halte es nach wie vor für möglich", kommentierte sie ihre Chancen. Auf Platz sieben kam Fabienne Lütkemeier aus Paderborn mit D'Agostino (73,471).

dpa

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