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Springreiter Ahlmann siegt im Großen Preis

Pferdesport Springreiter Ahlmann siegt im Großen Preis

Springreiter Christian Ahlmann hat die Konkurrenz beim Großen Preis in Stuttgart deklassiert und wie 2015 die Weltcup-Prüfung gewonnen. In der Dressur dominierte Isabell Werth mit einer makellosen Siegesserie.

Christian Ahlmann deklassierte zum Abschluss des Stuttgarter Hallenturniers im Großen Preis die Konkurrenz.

Quelle: Franziska Kraufmann

Stuttgart. Erst gab Christian Ahlmann im Parcours auf Taloubet Vollgas, dann durfte sich der Springreiter über eine Luxus-Karosse als Siegprämie freuen.

Der 41-Jährige aus Marl deklassierte zum Abschluss des Stuttgarter Hallenturniers im Großen Preis die Konkurrenz und wiederholte in dem Weltcup-Springen seinen Vorjahreserfolg.

"Der Sieg im letzten Jahr war schon schön. In diesem Jahr ist er noch etwas schöner, weil Taloubet gezeigt hat, wie schnell er mit seinen 16 Jahren noch ist", sagte Ahlmann. 2015 hatte er mit Codex One in der Hanns-Martin-Schleyer-Halle triumphiert.

In diesem Jahr fiel sein Erfolg vor 8000 Zuschauern noch etwas eindrucksvoller aus. Mit seinem Hengst Taloubet flog er im Stechen der mit 160 000 Euro dotierten Prüfung förmlich über die Hindernisse und hatte im Ziel über zwei Sekunden Vorsprung auf den Schweizer Steve Guerdat auf Bianca und dem Iren Cian O'Connor auf Good Luck.

Insgesamt hatten 19 von 37 Paaren das Stechen erreicht, von ihnen blieben elf ohne Strafpunkte. Darunter auch Janne-Friederike Meyer mit Goja, Holger Wulschner mit Skipper und Markus Brinkmann mit Dylon, die die Plätze fünf, acht und zehn belegten. Der Große Preis in Stuttgart war die fünfte von 13 Weltcup-Qualifikationen der Westeuropaliga. Der Finale findet Ende März/Anfang April in Omaha im US-Bundesstaat Nebraska statt.

Für Ahlmann hatte das Turnier überhaupt nicht gut angefangen: Im Eröffnungsspringen war er mit Taloubet ausgeschieden und Letzter geworden, mit Aragon wurde er Vorletzter. Umso erleichterter war er über das Happy End. "Siege in Deutschland sind am schönsten", sagte er.

Die Dressurwettbewerbe beherrschte Isabell Werth mit vier Siegen bei vier Starts. Die sechsmalige Olympiasiegerin aus Rheinberg gewann im Sattel von Emilio auch das German Masters. Es war ihr 13. Erfolg seit ihrem ersten Sieg in dieser Prüfung vor zwanzig Jahren.

Für ihrem Ritt auf dem lange verletzten Wallach erhielt die 47-Jährige 80,000 Prozent. Werth siegte damit in dem Grand Prix Special klar vor Anabel Balkenhol (Rosendahl) mit Dablino (76,431). Auf Platz drei kam Fabienne Lütkemeier, die mit Fabregaz (74,020) ritt. Die gleiche Reihenfolge hatte es am Vortag bereits beim Grand Prix gegeben.

Werth hatte zudem die Weltcup-Prüfung gewonnen. Mit 89,418 Prozent lag sie klar vor Kristina Bröring-Sprehe (Dinklage) mit Desperados (86,306). Dritte wurde Lütkemeier mit D'Agostino (78,886). "Die Pause nach den Olympischen Spielen in Rio hat ihr sehr gut getan", sagte Werth über ihre Stute. Weihegold erhalte jetzt eine weitere Pause.

Für Werth war es der zweite Weltcup-Sieg der Saison beim zweiten Start. Im Ranking liegt sie nach drei von neun Weltcup-Etappen mit 40 Punkten auf Rang zwei hinter der Schweizerin Marcela Krinke Susmelj (41).

dpa

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