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Erfolgreiches Wochenende für deutsche Spingreiter

Pferdesport Erfolgreiches Wochenende für deutsche Spingreiter

Weil es in Doha viel mehr Geld als in Dortmund zu verdienen gab, reisten Ludger Beerbaum und Co. in die Wüste statt nach Dortmund. Das hat sich gelohnt. Aber auch in der Westfalenhalle gab es deutsche Sieger.

Doha. Während die besten deutschen Springreiter in der Wüste abkassierten, gewann Jan Wernke aus Holdorf den lediglich mit 70 000 Euro dotierten Großen Preis der Bundesrepublik in Dortmund.

Beim Großen Preis des hoch dotierten Turniers in Doha feierten die Deutschen dagegen einen Dreifach-Erfolg und sicherten sich einen Großteil des Preisgeldes von einer halben Million Euro. Die Reise nach Doha lohnte sich vor allem für Ludger Beerbaum. Der viermalige Olympiasieger setzte sich am Samstag mit seiner 13-jährigen Stute Chiara nach insgesamt drei fehlerfreien Runden durch. Der 52-Jährige aus Riesenbeck absolvierte den Stechparcours in 48,81 Sekunden und erhielt 165 000 Euro.

Platz zwei sicherte sich in Katar der in Belgien lebende Daniel Deußer auf First Class. Der zweimalige deutsche Meister blieb ebenfalls ohne Fehler in allen drei Runden, war aber im Stechen 21 Hundertstelsekunden langsamer als Beerbaum. Dritter wurde Christian Ahlmann aus Marl mit Codex One. Der Doppel-Europameister von 2003 war der Schnellste in der entscheidenden Runde, leistete sich aber einen Abwurf.

In Dortmund machten die deutschen Nachwuchsreiter den Sieger unter sich aus. Beim Höhepunkt der Veranstaltung in der Westfalenhalle ritt Wernke am Sonntag im Sattel von Queen Mary im Stechen fehlerfrei und am schnellsten. In 33,25 Sekunden siegte der 26 Jahre alte Springreiter aus dem niedersächsischen Holdorf vor Niklas Krieg aus Villingen mit Carella, der nur sieben Hundertstelsekunden dahinter auf Platz zwei kam.

"Ich bin überglücklich", sagte der Sieger und erinnerte sich: "Ich war schon mal Zweiter hinter Ludger Beerbaum." Schneller als der Sieger war Dennis Nielsen mit Cashmoaker, doch der deutsche Meister aus Löningen kassierte einen Abwurf und wurde Dritter.

In der Dressur dominierte Kristina Bröring-Sprehe. Nach sieben Monaten Pause feierte sie mit Desperados ein erfolgreiches Comeback und gewann beide Prüfungen mit dem Hengst. Die 29-Jährige aus dem niedersächsischen Dinklage siegte nach dem Erfolg im Grand Prix auch im Grand Prix Special.

Mit 82,569 Prozentpunkten lag Bröring-Sprehe klar vor Isabell Werth (Rheinberg) mit Emilio (78,647). Dritte wurde Dorothee Schneider (Framershainm) mit Showtime (76,314). "Ich kam wirklich zum Reiten", lobte Bröring-Sprehe ihren Hengst, mit dem sie in Dortmund zum vierten Mal in Folge gewann. Die Nummer eins der Weltrangliste hatte nach der EM in Aachen mit Desperados eine längere Pause eingelegt, um sich gezielt auf die Olympischen Spiele im Sommer in Rio vorzubereiten.

dpa

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