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smart Beach Cup auf dem Dresdner Altmarkt vor begeisternder Kulisse

smart Beach Cup auf dem Dresdner Altmarkt vor begeisternder Kulisse

Bei der Siegerehrung hatte Anni Schumacher das Lächeln wiedergefunden. Doch ganz glücklich war die DSC-Beachvolleyballerin gestern Nachmittag trotzdem nicht. Gemeinsam mit ihrer Hamburger Partnerin Jana Köhler wollte sie beim smart Beach Cup auf dem Dresdner Altmarkt den Turniersieg von St.

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Die Hamburgerin Jana Köhler (l.) und ihre Dresdner Partnerin Anni Schumacher gaben im Finale noch einmal alles, aber zum Turniersieg reichte es nicht ganz.

Quelle: M. Rietschel

Peter-Ording wiederholen. Aber daraus wurde nichts. Im Finale vor einer begeisternden Kulisse von über 1000 Zuschauern musste sich das an Nummer drei gesetzte Duo den an fünf gesetzten Katharina Schillerwein/Cinja Tillmann (Bottrop/Münster) mit 0:2 (23:25, 18:25) geschlagen geben. "Sie haben deutlich besser aufgeschlagen und clever gespielt. Wir wurden immer abwechselnd angespielt und so kamen wir nicht in unseren eigenen Rhythmus", befand Anni Schumacher enttäuscht.

Jana Köhler nahm anschließend sogar die meiste Schuld auf sich: "Ich habe diesmal nicht mein bestes Spiel gemacht, vor allem nicht souverän in der Abwehr agiert und das gab den Ausschlag." Beide ärgerten sich besonders, weil sie die beiden Tage ansonsten sehr genossen haben. "Ich hatte mich schon die ganze Woche auf unser Heimspiel gefreut und die Atmosphäre war auch grandios", meinte Schumacher. Und Jana Köhler fügte hinzu: "Es ist sehr schön, dass nach fünf Jahren Pause Dresden wieder im Kalender stand. Leipzig ist schon immer ein schönes Turnier gewesen, aber Dresden ist noch einen Zacken schärfer."

Doch nicht nur die Lokalmatadorinnen lobten das tolle Flair. Wolfgang Söllner, Präsident des Sächsischen Volleyball-Verbandes, berichtet: "Die Vertreter des DVV, die mit der Organisation betraute Agentur und ganz viele Aktive waren vom Standort, dem fachkundigen Publikum und der gesamten Atmosphäre während der drei Tage begeistert. Alle sprachen sich dafür aus, dass dies keine Eintagsfliege bleiben soll."

Für Anni Schumacher und Jana Köhler soll es auf jeden Fall weiter aufwärts gehen. "Nachdem es zu Saisonbeginn für uns nicht so lief wie erhofft, sind wir jetzt auf dem richtigen Weg. Das wollen wir auch am kommenden Wochenende beim CEV-Masters im schweizerischen Biel unter Beweis stellen", blickt Jana Köhler voraus.

Eine gute Turnierleistung bot auch die zweite DSC-Spielerin Sandra Seyfferth mit ihrer Münsteraner Partnerin Kim Behrens. Die frischgebackenen Vize-Weltmeisterinnen der Studenten belegten einen guten fünften Platz. Trainerin Maria Kleefisch musste die beiden 21-Jährigen dennoch trösten: "Nach den beiden Niederlagen gegen Köhler/Schumacher und Chantal Laboureur/Elena Kiesling war das Lächeln aus ihren Gesichtern verschwunden. Doch man hat gesehen, dass ihnen nach ihrem anstrengenden Programm der letzten Wochen einfach die Körner fehlten und sie in der Hitzeschlacht nichts mehr zum Zusetzen hatten. Deshalb können sie mit dieser Platzierung sehr zufrieden sein."

Bei den Männern gewannen die an Nummer eins gesetzten Berliner Sebastian Fuchs/Thomas Kaczmarek, die sich in einem an Spannung kaum zu überbietenden Finale gegen die Zwillinge Bennet und David Poniewaz aus Kiel mit 2:1 durchsetzten.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 04.08.2014

Astrid Hofmann

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