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Zwei weitere Niederlagen für Weißwassers Eishockeycracks

Im Fuchsbau wird es ungemütlich Zwei weitere Niederlagen für Weißwassers Eishockeycracks

Es wird ungemütlich im Weißwasseraner Fuchsbau. Erneut mussten die Lausitzer Eishockeycracks über zwei Wochenendniederlagen quittieren, wobei die 0:4-Schlappe am Freitag in Crimmitschau schon unter "desaströs" eingeordnet werden kann.

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Torwart Johannes Wiedemann rettete den Lausitzer Füchsen gegen Ravensburg einen Punkt.

Quelle: Gunnar Schulze

Weißwasser. Daheim gegen Ravensburg führten die Blau-Gelben lange mit 2:0, ehe sie im Schlussabschnitt doch noch einknickten und schließlich acht Sekunden vor Ende der Verlängerung den "plötzlichen Tod" starben. So sind es nun schon 16 Zähler Rückstand auf den zehnten Tabellenplatz, der den vorzeitigen Klassenerhalt bedeuten würde. Inzwischen konnte sich der EHC Freiburg an den Ostsachsen vorbei schieben, die nun Vorletzter sind mit - bei einem mehr absolvierten Match - noch sechs Punkten Vorsprung auf Schlusslicht Heilbronn.

Die Fans haben ihrer Sorge, zu Weihnachten könnte die Rote Laterne im Bau leuchten, nun auch durch ihr Fernbleiben Ausdruck verliehen. Nur 1232 Zuschauer wollten das Duell mit den Towerstars (2:3 n. V.) sehen. Kein Geld, kein Erfolg, keine Zuschauer, noch weniger Geld - die verhängnisvolle Spirale beginnt sich zu drehen. Deutlich wie bisher selten watschte Trainer Dirk Rohrbach nach der Pleite beim ETC seine designierten Führungsspieler ab: "Die vermeintlichen Leistungsträger gehen bei uns nicht voran. Im ersten Block steckt zum Beispiel sehr viel Erfahrung. Aber gerade von dieser Formation kommt viel zu wenig."

Das liegt u. a. an Darren Haydar. Der mit viel Vorschusslorbeeren und Hoffnungen verpflichtete Kanadier verbuchte acht Tore und vier Assists nach bisher 17 Spielen. Das entspricht nicht ansatzweise den allgemeinen Erwartungen. Dazu kommt: Inzwischen hat Coach Rohrbach praktisch alle möglichen Cracks an Haydars Seite ausprobiert. Eine optimale Besetzung der Sturmreihe mit dem 36-Jährigen hat sich dabei noch nicht ergeben.

Weiter instabil präsentiert sich Torhüter Joe Fallon, der damit die dringend benötigte Sicherheit kaum noch vermitteln kann. Backup Johannes Wiedemann durfte bisher nur dreimal spielen. Gut möglich, dass der 23-Jährige nun öfter zum Zuge kommt. Die Klasse des gebürtigen Mauerstetteners ist in Mannschaftskreisen jedenfalls unumstritten. Und in seinen drei Matches machte Wiedemann jeweils einen guten Job. Letztlich war er auch der "Retter" wenigstens des einen Punktes gegen Ravensburg. "Johannes hat sehr gut gehalten. Warum soll ich ihn dann wieder aus dem Tor nehmen?", ließ Coach Rohrbach durchblicken, dass die Nummer zwei auch beim kommenden Heimspiel am Freitag gegen Riessersee zwischen den Pfosten steht.

Angesichts der tabellarischen Konstellation denkt der "Oberfuchs" aber auch schon an die entscheidende Phase der Saison, in der die Weißwasseraner mit großer Sicherheit Playdowns spielen müssen. Neben Fitnesstests und entsprechenden Übungseinheiten will Rohrbach das Spiel mit vier Reihen weiter forcieren.

Sebastian Matthieu

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