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Zwei Siege über „Barca“ an einem Tag: Dynamo Dresden gewinnt das Oldstars Hallenfußballturnier

Zwei Siege über „Barca“ an einem Tag: Dynamo Dresden gewinnt das Oldstars Hallenfußballturnier

Internationalen Hallenfußballturnier, das gestern in der Energieverbund Arena über die Bühne ging, ist Dresden wieder zurück im Hallenfußball-Geschäft.

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Die früheren Nationalspieler Bachirou Salou (Togo, links) und Paulo Sergio (Brasilien, Mitte) beobachten das Spielgeschehen während einer Spielpause.

Quelle: Jane Jannke

Mit dem 1. Rund 4000 Fans sahen Live-Hallenfußball vom Feinsten, zelebriert von Stars wie Paulo Rink und Giovane Elber. Jubeln durfte am Ende aber der Lokalmatador: Dynamo Dresden.

Es war ein stimmungsvolles Wiedersehen mit alten Bekannten am Sonntag in der gut gefüllten Dresdner Energieverbund Arena. Zu ihren besten Zeiten bekam man sie kaum zu sehen, am Sonntag waren sie ganz nah: Stars wie Giovane Elber, Bachirou Salou, Paulo Roberto Rink, Paulo Sergio, Andrzej Juszkowiak oder Michael Rummenigge. In sechs Teams traten die Oldies gegeneinander um den Elbepark-Cup an. Dynamo Dresden, der FC Barcelona, der AC Milan, der FC Bayern München, eine Weltauswahl und eine Auswahl aus dem Emirat Katar bildeten das illustre Line-up.

Ursprünglich hatten noch weitere Hochkaräter wie Ailton, Carsten Janker und Ex-Weltmeister Christian Karembeu ihr Kommen zugesagt, waren jedoch kurzfristig abgesprungen. Den Spaß am Budenzauber konnte das den Fans aber nicht vergällen.

Dass die „alten Herren" ihre aktiven Karrieren bereits hinter sich haben - beim einen länger, beim anderen wenig lange her -, sah man manchem am gemütlichen Bäuchlein an. Die meisten Spieler jedoch präsentierten sich top fit und fußballerisch durchaus auf der Höhe. Und nicht nur die Brasilianer um Elber, Rink und Sergio zeigten das eine oder andere Sahnestückchen, auch anderswo wurde fleißig brasilianert. Zumindest in Sachen Fanbegeisterung jedoch stahl das Team der Lokalmatadoren den weit gereisten Altstars glatt die Schau. Während die Stimmung bei anderen Begegnungen doch teils etwas verhalten blieb, verwandelte sich die eigentliche Heimat der Eislöwen in einen kochenden Hexenkessel.

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Die Mannschaften aus Katar und Barcelona posieren fürs gemeinsame Gruppenfoto.

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Dass das Dynamo-Team mit Bravour ins Halbfinale einzog, sorgte für Hochstimmung in der Fangemeinde, dass man dort noch den verhassten FC Bayern München aus mit 1:0 aus dem Rennen warf, ließ alte, längst vergessene Gefühle von internationalem Glanz aufkommen. Zuvor hatte man bereits Barcelona mit 4:1 abgestraft. Ohnehin taten sich die vermeintlichen „großen Namen" weitaus schwerer: Selbst Bayern München hatte den Sprung unter die letzten Vier nur mit Mühe geschafft. Im Kampf um den Einzug ins Finale setzten sich schließlich Dynamo Dresden und eine weitgehend unbekannte Abordnung des FC Barcelona durch.

Um einen tollen Hallenfußballtag perfekt zu machen, schlugen die Dynamos dann im Endspiel den Krösus aus Spanien zum zweiten Mal an einem Tag mit 5:3 und sicherten sich damit auch die Erstausgabe des Elbepark-Cups. Einer hatte dabei sichtlich Spaß beim Come Back im Dynamo-Trikot nach mehr als zwei Jahrzehnten: Alexander Zickler wirbelte die gegnerische Abwehr schwindlig. "Es freut mich riesig, zu diesem Sieg meiner alten Mannschaft beitragen zu können", so Zickler nach dem Sieg.

Jane Jannke

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