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Zuversichtlicher Start in die Olympia-Saison für DSC-Leichtathleten

Blick auf Rio gerichtet Zuversichtlicher Start in die Olympia-Saison für DSC-Leichtathleten

Für die beiden DSC-Leichtathleten Jenny Elbe und Lars Hamann beginnt am kommenden Wochenende die heiße Phase des Olympia-Jahres. Die Dreispringerin steigt am Sonnabend beim heimischen DSC-Meeting im Heinz-Steyer-Stadion in die Saison ein.

Die DSC-Leichtathleten Jenny Elbe und Lars Hamann gehen in die heiße Phase der Qualifikation für Rio

Quelle: D. Flechtner

Dresden. Für die beiden DSC-Leichtathleten Jenny Elbe und Lars Hamann beginnt am kommenden Wochenende die heiße Phase des Olympia-Jahres. Die Dreispringerin steigt am Sonnabend beim heimischen DSC-Meeting im Heinz-Steyer-Stadion in die Saison ein, der Speerwerfer startet zur gleichen Zeit beim Ludwig-Jall-Sportfest in München und am Pfingstmontag in Rehlingen. Ganze fünf Wochen haben die beiden Spitzenathleten Zeit, die Weichen für die Teilnahme an den Spielen in Rio zu stellen. Spätestens bei der Deutschen Meisterschaft (17. bis 19. Juni) in Kassel sollte die Olympia-Norm unter Dach und Fach sein. Letzter großer Test auf dem Weg nach Brasilien sind Anfang Juli die Europameisterschaften in Amsterdam.

Während die Konkurrenz im Dreisprung der Frauen relativ überschaubar ist, machen sich im Speerwurf der Männer mindestens sechs bis sieben Athleten Hoffnungen, einen der drei Olympia-Startplätze zu ergattern. „Das wird auf jeden Fall ein hartes Unterfangen werden. Inzwischen ist Deutschland die Top-Nation in dieser Disziplin. Bei der letzten WM waren immerhin drei deutsche Werfer unter den besten Acht. Nur die Norm von 83 Meter zu übertreffen, wird nicht reichen. Der Bundestrainer wird vor allem auch nach der Konstanz schauen“, weiß Lars Hamann, der nach der bisherigen Vorbereitung zuversichtlich in die Wettkämpfe geht. „Ich habe im März in Südafrika und im April noch einmal im türkischen Belek gute Trainingslager absolviert und ich fühle mich fit und gesund“, so der 27-Jährige, der aus dem Vorjahr eine Bestleistung von 84,26 m zu Buche stehen hat. „Mein Ziel in diesem Jahr sind 85 m und es wäre natürlich schön, könnte ich gleich zum Einstieg die Norm knacken.“ Seine härtesten Konkurrenten auf dem Weg nach Rios sind der WM-Vierte Thomas Röhler (Jena), der Ex-Dresdner Johannes Vetter (Offenburg), Andreas Hofmann (Mannheim), Bernhard Seifert (Potsdam) und auch Julian Weber (Mainz). Noch offen ist ein eventuelles Comeback von Matthias de Zordo. In München trifft Lars Hamann zumindest auf Weber und Seifert, in Rehlingen ist fast die komplette deutsche Spitze vertreten.

Auch Jenny Elbe kann sich bei ihren Saisoneinstieg im heimischen Stadion gleich mit zwei starken Konkurrentinnen messen. So werden die deutsche Rekordhalterin Katja Demut (Jena) und auch die Göttingerin Neele Eckhardt an den Start gehen. „Auch meine Vorbereitung lief planmäßig. Ich bin erst am Sonntag aus Belek zurückgekommen, wo ich noch einmal an meiner Technik gefeilt habe. Jetzt möchte ich schon sehen, was geht“, sagt Jenny Elbe. Die 26-Jährige hat nach der letzten Saison ihre bisherige Technik noch einmal umgestellt. Trainer-Vater Jörg Elbe weiß: „Sicher ist das nach vielen Wettkampf-Jahren gar nicht so einfach, doch mit der alten Technik sind wir an Grenzen gestoßen. Jetzt geht es darum, dass das Neue automatisiert wird.“ Die Olympia-Norm von 14,15 m hat Jenny Elbe im Winter bereits geschafft. Das zählt allerdings nicht für die Spiele, sie muss diese Weite jetzt auch im Sommer übertreffen. Schärfste Konkurrentinnen im Kampf um die drei möglichen Rio-Tickets sind die Chemnitzerin Kristin Gierisch sowie eben Demut und eventuell Eckhardt. ah

Das Meeting im Steyer-Stadion beginnt am Sonnabend um 10.15 Uhr.

Von Astrid Hofmann

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