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Zuschauerrekord beim Jubiläumsspiel für Dresden Titans

Zuschauerrekord beim Jubiläumsspiel für Dresden Titans

Als vor zehn Jahren sieben Sportfans die Gründung eines schlagkräftigen Basketballvereins in Dresden ausheckten, träumten sie davon, einmal Bundesliga-Flair in ihrer Stadt zu erleben. Inzwischen ist daraus Realität geworden.

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Jubiläum! 10 Jahre Dresden Titans

Quelle: M. Rietschel

Dresden. Als vor zehn Jahren sieben Sportfans die Gründung eines schlagkräftigen Basketballvereins in Dresden ausheckten, träumten sie davon, einmal Bundesliga-Flair in ihrer Stadt zu erleben. Inzwischen ist daraus Realität geworden - seit drei Jahren spielen die Titans in der 2. Bundesliga Pro B und haben sich dort sportlich und organisatorisch so gut etabliert, dass sie nun erstmals auch einen Erstligisten in die Margon-Arena locken konnten. Zum zehnjährigen Vereinsbestehen schaute am Dienstagabend der Mitteldeutsche BC vorbei. 2056 Zuschauer wollten sich das Spektakel nicht entgehen lassen - Vereinsrekord für die Titans.

"Es ist fantastisch zu sehen, was sich aus unserer Idee entwickelt hat", freute sich MDR-Sportkommentator Torsten Püschel, der wie die anderen Gründungsmitglieder als Ehrengast anwesend war. Auch Spieler der ersten Generation wie Jörn Müller, Robert Haas, Tim Schmidt oder Ignacio Gonzales waren gekommen, um mit den Fans zu feiern und mitzuerleben, wie sich die aktuelle Mannschaft gegen den Erstligisten verkaufen würde. Sie alle wurden nicht enttäuscht, denn der Truppe von Trainer Thomas Krzywinski gelang beim 59:89 (28:40) ein achtbares Ergebnis.

Der Coach genoss die Atmosphäre, denn die Zuschauer gingen toll mit und ließen "La Ola" kreisen. "Eine super Veranstaltung, ein tolles Rahmenprogramm. Ich war im Gründungsjahr schon mit dabei - da blüht einem natürlich das Herz auf, wenn man so etwas sieht", strahlte Krzywinski. Gegen den haushohen Favoriten aus Sachsen-Anhalt ließ er alle Spieler ran und verteilte die Belastung mit Blick auf das nächste Liga-Heimspiel am Sonntag (16 Uhr) gegen Weißenhorn bestmöglich: "Wir haben so gewechselt, damit niemand so wahnsinnig lange spielt und alle auch am Wochenende Kraft haben."

Trotz der häufigen Wechsel und einiger Experimente - vor allem bei Fastbreak-Angriffen - hielten die Gastgeber drei Viertel lang gut mit. Beim 22:21 durch Andrew Jones lagen sie sogar einmal in Führung, die ihnen Marcus Hatten mit dem 24:22 freilich sofort wieder entriss. Hieß es nach dem dritten Viertel noch 49:66 aus Dresdner Sicht, zogen die körperlich und spielerisch überlegenen Wölfe im Schlussabschnitt noch einmal deutlich davon. So holte sich das in der Beko-BBL noch sieglose Team von Trainer Silvano Poropat frisches Selbstvertrauen für das Heimspiel am Montag gegen Crailsheim. Der moralischen Unterstützung durch die Dresdner können sich die Weißenfelser dabei sicher sein: "Wir hoffen, dass sie den Klassenerhalt schaffen", gestand Krzywinski.

Etwas mitnehmen aus der ungewöhnlichen Trainingseinheit will auch sein Team. Titans-Kapitän Philipp Lieser sah einige gute Schnellangriffe, "wir müssen die nur über 40 Minuten machen". An seinem 26. Geburtstag gelangen ihm elf Punkte. Es hätten noch mehr sein können, doch an der Freiwurflinie zeigte er Nerven. Das wurmte ihn, wollte er es der gebürtige Bonner gegen seinen Ex-Klub doch besonders gut machen.

Neben ihm konnten auch David Sturner (18 Zähler) und Andrew Jones (11) zweistellig punkten. Auch wenn Center Max von der Wippel unterm Korb mehr Mühe hatte als sonst, feixte er: "Es hat Spaß gemacht, gegen einen Chris Otule zu spielen. Von der Länge her kann ich zwar mithalten, nicht aber vom Körpergewicht und der Erfahrung. Aber es war ein Fingerzeig, wohin es gehen kann."

Jochen Leimert

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