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Zum 18. Oberelbe-Marathon werden am 26. April wieder mehr als 6000 Starter erwartet

Zum 18. Oberelbe-Marathon werden am 26. April wieder mehr als 6000 Starter erwartet

Der Oberelbe-Marathon gehört nach wie vor zu den beliebtesten Landschaftsläufen in Deutschland. Das bestätigt eine Umfrage der Fachzeitschrift "Laufzeit", bei der die populärsten Läufe Deutschlands gesucht werden.

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Entlang der Elbe wird es am 26. April zwischen Königstein und Dresden wieder nur so von Läufern wimmeln.

Quelle: Archiv

Neben den etablierten Marathon-Events wie Berlin, Hamburg oder Köln und dem Rennsteiglauf hat es der Oberelbe-Marathon bereits zum neunten Mal in Folge unter die Top Ten geschafft. "Darauf sind wir natürlich stolz und es ist auch immer wieder ein Ansporn für uns", freut sich Organisationschef Uwe Sontag.

Wenn am 26. April die Läuferinnen und Läufer zum nunmehr 18. Mal in Königstein an den Start gehen, können sie sich auch diesmal bis ins Ziel im Dresdner Heinz-Steyer-Stadion am herrlichen Panorama der Elblandschaft erfreuen. Soweit sie natürlich angesichts der Strapazen einen Blick dafür haben. Dass der Laufboom zumindest in unserer Region weiter anhält, zeigt das riesige Interesse. Die Anmeldezahlen lagen bis gestern mit knapp 4700 etwa im gleichen Bereich wie im Vorjahr. "Deshalb rechnen wir auch diesmal mit rund 6000 Teilnehmern, die die verschiedenen Strecken in Angriff nehmen", so Sonntag. Ob dabei erneut ein Rekord herausspringt, hängt sicher auch ein wenig vom Wetter ab. Im vorigen Jahr wurde mit 6206 Laufenthusiasten eine tolle Bestmarke aufgestellt. Am stärksten nachgefragt ist bislang der Halbmarathon, für den sich schon über 2000 Läuferinnen und Läufer eingeschrieben haben. "Auch die Werbung an den Schulen hat Früchte getragen, so haben sich schon knapp 500 Schüler für den 3,7-km-Minimarathon angemeldet", verkündet Uwe Sonntag. Erstmals wird es am Ende Siegerehrungen in fünf verschiedenen Kinderaltersklassen geben, damit der Wettbewerb noch attraktiver und fairer wird. Einen neuen Service bieten die Organisatoren erstmals allen Teilnehmern: Jeder kann sich seine Endzeit und den Namen auf die Finisher-Medaille eingravieren lassen.

Auch wenn die Veranstalter ihrer Philosophie treu bleiben und keine Antrittsprämien zahlen, haben sich bisher schon einige Top-Athleten in die Startlisten eingetragen. Mit der Erfurterin Kristin Hempel und dem Ukrainer Viktor Starodubtsev sind darunter auch Vorjahressieger. Und sie bekommen es diesmal mit starker Konkurrenz zu tun. Bei den Frauen peilt die Detmolderin Sylvia Krull, die 2011 schon die Marathonläufe in Bonn, Essen und Main-Ruhr-Gebiet gewann, eine Zeit von 2:55 Stunden an. Damit gehört sie zu den Favoritinnen auf die 500-Euro-Siegprämie. Der Berliner Niels Bubel dürfte einigen Kennern der Szene noch als "Edelhase" von Irina Mikitenko im letzten Jahr beim Berlin-Marathon in Erinnerung sein. Zuletzt wurde der 27-Jährige in Marburg neuer deutscher Meister im Ultralauf über 50 km. Er möchte sogar den Streckenrekord des Polen Bartosz Mazerski aus dem Jahr 2010 (2:25:00) unterbieten. Für eine neue Streckenbestmarke haben die Organisatoren bei der 18. Auflage den Anreiz erhöht und schütten statt 200 nun sogar 300 Euro dafür aus. Aber auch der Pole Maciek Miereczko, der mit einer Bestzeit von 2:14 anreist, wird sich nicht kampflos geschlagen geben. Im Starterfeld des Halbmarathons sind ebenfalls einige bekannte Namen zu finden, so will unter anderen auch Biathletin Tina Bachmann ihre Laufform testen. Der deutsche Jugendmeister über 2000 m. Lokalmatador Karl Bebendorf vom DSC, möchte seinen Vorjahreserfolg über 10 km wiederholen.

Für ein besonderes Spektakel sorgt einmal mehr der weltbeste Treppenläufer Thomas Dold. Der 30-Jährige will einen neuen Weltrekord im 10-km-Rückwärtslauf aufstellen und dabei als erster Mensch unter der 40-Minuten-Marke bleiben. Derzeit stehen 40:02 Minuten vom Münsteraner Achim Aretz zu Buche. Für das Rahmenprogramm konnte Uwe Sonntag mit dem 10 000-m-Europameister von Göteborg, Jan Fitschen, ebenfalls einen bekannten Athleten gewinnen. Er hält am Vortag im Dorint-Hotel einen Vortrag, bei dem er aus dem Alltag eines Profiläufers plaudert und viele Tipps für die Freizeitathleten bereithält.

Meldeschluss (www.oberelbe-marathon.de) ist übrigens heute. Nachmeldungen sind dann nur noch am 24./25. April bei der Marathonmesse im WTC möglich.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 16.04.2015

Astrid Hofmann

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