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Zlatko Dedic kommt offenbar zurück zu Dynamo Dresden - Verein und Spieler sind sich einig

Zlatko Dedic kommt offenbar zurück zu Dynamo Dresden - Verein und Spieler sind sich einig

Das langwierige Ringen um Stürmer Zlatko Dedic ist offenbar entschieden: Dynamo Dresden kann sich auf die Rückkehr des slowenischen Nationalspielers freuen. Der 28-Jährige, der auch vom Zweitliga-Aufsteiger Karlsruher SC umworben wurde, wird nach seinem Vertragsende beim VfL Bochum ablösefrei zu den Schwarz-Gelben wechseln, wenn nicht auf den letzten Drücker noch etwas dazwischen kommt.

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Zlatko Dedic

Quelle: Julia Vollmer

„Wir sind uns weitgehend einig, es liegt aber noch nichts unterschrieben vor“, sagte Dynamos Sportchef Steffen Menze am Sonntagnachmittag den DNN. Er weiß genau, dass auf dem hart umkämpften Markt für torgefährliche Profis Überraschungen solange möglich sind, bis die Tinte unter dem Vertrag tatsächlich trocken ist. Und er kennt die Summe, die der Transfer den finanziell nicht auf Rosen gebetteten Verein kosten würde.

Spieler dieser Gehaltsklasse kann sich Dynamo nur in Ausnahmefällen leisten: „Wir wissen alle, dass da gewisse Rahmenbedingungen dazugehören“, sagte Menze. Er hatte das ganze Wochenende mit Dedics Beratern telefoniert und ging mit einem guten Gefühl aus den Gesprächen: „Ich bin optimistisch. Wir haben es jetzt so, wie wir es alle wollen.“

Seine Klasse hat Dedic in der Saison 2011/12 eindrucksvoll bei Dynamo nachgewiesen. Mit Mickaël Poté harmonierte der bewegliche Angreifer im Sturm perfekt, beide schossen zusammen 25 Tore. 13 davon gingen auf Dedics Konto, einige davon waren verwandelte Elfmeter. Damals war der Slowene nur von den Bochumern ausgeliehen, sein Verbleib an der Lennéstraße scheiterte u.a. an der vom VfL geforderten Ablösesumme. So blieb Dedic im Ruhrpott, kam 2012/13 in 30 Saisonspielen auf acht Tore.

Einen anderen bekannten Namen, der mit Dynamo in Verbindung gebracht wurde, können die Fans ruhig streichen: Erwin Hoffer, zuletzt vom SSC Neapel an den 1. FC Kaiserslautern ausgeliehen, sei vom Transfervolumen noch eine ganz andere Größenordnung als Dedic – „und die ist von Dynamo so weit entfernt wie der Mars“, stellte Menze klar.

JOL

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