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Wird Alexander Waibl der neue Bundestrainer - DSC-Coach als Guidetti-Nachfolger im Gespräch

Wird Alexander Waibl der neue Bundestrainer - DSC-Coach als Guidetti-Nachfolger im Gespräch

Könnte Alexander Waibl bald die Nachfolge von Volleyball-Bundestrainer Giovanni Guidetti antreten? Zumindest die Volleyball-Fachzeitschrift brachte den DSC-Meistertrainer neben dem Schweriner Coach Felix Koslowski ins Gespräch.

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Da schlägt es wieder ein: Molly Kreklow (vorn) und Shanice Marcelle am Boden; links Myrthe Schoot, hinten schaut Alexander Waibl zu.

Quelle: M. Rietschel

Immerhin läuft der Vertrag des 46-jährigen gebürtigen Stuttgarters zum Ende der Saison aus und beim Deutschen Volleyballverband wird eifrig nach einem neuen Trainer der deutschen Frauen gesucht. Kapitän Magareta Kozuch, die jetzt verkündete, dass sie ihre Laufbahn in der Auswahl fortsetzt, meinte dazu: "Ich habe noch nie unter Waibl trainiert. Felix kenne ich als sehr guten Co-Trainer der Nationalmannschaft mit viel Potenzial." Mehr konnte und wollte sie nicht dazu sagen. DSC-Vorstandschef Jörg Dittrich gab zu, schon mit seinem Coach über ein solches Szenario gesprochen zu haben: "Wir würden ihm keine Steine für eine Doppelfunktion in den Weg legen. Auf jeden Fall aber wollen wir ihn bei uns halten, sind uns mündlich auch schon über eine weitere längerfristige Zusammenarbeit einig. Es müssen nur noch Details ausgehandelt werden." Ob sich der Dresdner Meistertrainer die Doppelbelastung antun würde, war gestern noch nicht zu erfahren.

Da stand erst einmal das vierte Champions-League-Spiel der Saison auf dem Plan. Und da musste der Deutsche Meister nach seiner Siegesserie in der Bundesliga (in 15 Spielen ungeschlagen) jetzt die zweite Niederlage einstecken. Wie schon im Hinspiel scheiterten die Elbestädterinnen erneut am italienischen Vizemeister Unendo Yamamay Busto Arsizio deutlich mit 0:3 (21:25, 18:25, 20:25). Nach dieser Pleite sind die Chancen des DSC, noch unter die zwei Gruppenbesten zu kommen und damit die K.o-Phase zu erreichen, auf ein Minimum gesunken. Am Publikum lag es nicht, mit 3000 Zuschauern war die Margon-Arena erstmals in einem Match der Königsklasse so gut wie ausverkauft.

Obwohl die Gäste die Verletzung ihrer besten Angreiferin Valentina Diouf (Knieprobleme) verkraften mussten, waren sie dem DSC in allen Belangen überlegen. Wichtigen Anteil daran hatte auch die Ex-Dresdnerin Rebecca Perry, die für Diouf auf der Diagonalen spielte und mit 14 Punkten am Ende neben der Tschechin Helena Havelka (ebenfalls 14) zur erfolgreichsten Punktesammlerin ihrer Mannschaft avancierte. "Ich war schon ein wenig aufgeregt und gespannt, wie die Reaktion der Fans ist. Als ich mit so großem Beifall empfangen wurde, habe ich mich riesig gefreut. Es war zudem nach meiner Kreuzband-OP das erste komplette Spiel für Busto", zeigte sich die Amerikanerin zufrieden.

Doch die Niederlage kam nicht nur durch die Qualitäten des italienischen Teams zustande, der DSC erwischte auch nicht seinen besten Tag. Von Beginn an wirkten die Elbestädterinnen gehemmt und gedanklich nicht frisch. Ihnen unterliefen zu viele Fehler, weder im Angriff noch im Block erreichten sie ihre Top-Form. "Busto verfügt über eine starke, erfahrene Mannschaft und hat vor allem im Angriff die besseren Lösungen gefunden", meinte Alexander Waibl, der jetzt eine Woche Zeit hat, sein Team auf das nächste Heimspiel gegen Salo vorzubereiten.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 15.01.2015

Astrid Hofmann

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