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"Wir lassen uns nicht mehr hängen" - VC Dresden peilt in der 2. Bundesliga einstelligen Tabellenplatz an

"Wir lassen uns nicht mehr hängen" - VC Dresden peilt in der 2. Bundesliga einstelligen Tabellenplatz an

Nach gelungener Generalprobe im Regionalpokal starten die Zweitliga-Volleyballer des VC Dresden am Sonnabend in Dachau in die neue Punktspiel-Serie.

Dresden .

Nachdem das Team im letzten Jahr phasenweise um den Klassenerhalt bangen musste und mit Platz elf unmittelbar vor den Absteigern Rottenburg II und Waldgirmes einkam, peilen die Elbestädter in dieser Saison einen einstelligen Tabellenplatz an. Auch wenn der Vorjahresetat von 30 000 Euro nur unwesentlich aufgestockt wurde, konnte die Mannschaft punktuell deutlich verstärkt werden.

"Es ist jetzt eine gute Mischung aus jungen hungrigen und älteren erfahrenen Athleten", erklärt der neue Spielertrainer Sven Dörendahl. Von den Leistungsträgern aus dem Vorjahr verließ nur Carsten Böttcher den VC, dafür kamen mit René Andörfer, Phillip Collin und Tom Klopfer routinierte Volleyballer, die für mehr Sicherheit, Stabilität und Konstanz sorgen sollen. "Wir können nach wie vor den Spielern kein Geld zahlen, sondern sie vor allem durch die Organisation von Arbeits- oder Studienplätzen locken", erläutert der Ex-Trainer und jetzige Manager Jan Pretscheck die Philosophie des Vereins, die unter anderen auch bei Andörfer und Collin zur Verpflichtung führte. Nicht zuletzt kannten beide Dörendahl auch aus gemeinsamen Zeiten in Bad Dürrenberg.

Der 30-jährige Cottbuser René Andörfer stand mit dem Zuspieler zwischen 2007 und 2009 für den Erstligisten auf dem Parkett, sammelte zuvor schon Erstliga-Erfahrung in Leipzig. "Wir verstehen uns auf dem Feld fast blind. Mit seiner Routine und seiner Ausstrahlung ist René für unsere junge Mannschaft ein großer Gewinn", freut sich Dörendahl. Dennoch setzt der VC auch in Zukunft auf den eigenen Nachwuchs. So soll der erst 16-jährige Zuspieler Daniel Schmitt an der Seite seines "Chefs" Bundesligaluft schnuppern. Mit Martin Kroß und Vincent Wolf sind weitere Talente mit einem Doppelspielrecht ausgestattet und sollen Schritt für Schritt an das höhere Niveau herangeführt werden. "Gegen die L.E. Volleys hat man gesehen, dass wir eine neue Qualität im Team haben. Als es nicht lief, konnten sich die Jungs selbst aus dem Tief herausziehen. Wir lassen uns nicht mehr hängen", betont Sven Dörendahl, der trotzdem warnt: "Überheblichkeit ist fehl am Platz. Es wird in dieser Liga keine leichten Gegner geben, wir müssen uns jeden Punkt hart erarbeiten." Als Favoriten auf die Meisterschaft sieht der 38-Jährige die gleichen Teams wie im letzten Jahr: die L.E.Volleys, Grafing und Mendig.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 14.09.2011

A. Hofmann

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