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Wildschweine im Dresdner Sportforum Jägerpark stehen vor verschlossenen Toren

Wildschweine im Dresdner Sportforum Jägerpark stehen vor verschlossenen Toren

Die Wildschweine im Sportforum Jägerpark stehen seit gestern vor verschlossenen Toren. Verzinkte Eisentore versperren den ungebetenen Paarhufern den Weg auf das Grün.

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Neue Eisentore sollen beim SC Borea Dresden vor Wildschweinen schützen.

Quelle: Dominik Brüggemann

Das Gewühle soll endlich ein Ende haben, hoffen jetzt die Verantwortlichen um Borea-Vorsitzenden Peter Hering, der die Tore in seiner Metallbaufirma schweißen ließ. „Vor vier Wochen haben die Tiere das Spielfeld zuletzt großflächig beackert“, berichtet Geschäftsführer Frank Krummrey.

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Die Wildschweine im Sportforum Jägerpark stehen seit gestern vor verschlossenen Toren. Verzinkte Eisentore versperren den ungebetenen Paarhufern den Weg auf das Grün.

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Dabei umringt das Spielfeld längst ein Zaun, einzig die Zugangstore fehlten noch und wurden bis gestern mithilfe von Bauzäunen behelfsmäßig geschlossen. Für die Wildschweine kein Hindernis: „Die hört man in der Dämmerung schon am Waldrand rascheln. Wenn es ruhig wird, kommen sie aus den Ecken“, berichtet Objektleiter Klaus Schulz. Am Stadionhang zeugen umgepflügte Rasenflächen von den letzten Besuchen.

Warum die Tore fehlten, der Zaun rund um den Rasen jedoch aufgebaut wurde, kann Schulz erklären: „Der vorherige Vorstand hat mit einem Schnellschuss den Zaun aufgestellt.“ Dann sei die zuständige Firma nicht mehr erreichbar gewesen und die vier Lücken rund um das Feld blieben offen. Die neuen Tore finanziert vorerst Hering. „Der Verein wird nicht belastet“, sagte er. Allerdings mache man sich Hoffnungen auf einen Zuschuss der Stadt. „Auf dem Platz finden die Tiere die schönsten Würmer“, ist sich der Vorsitzende sicher.

Mehrfach hatten die Wildschweine aus der Dresdner Heide in den vergangenen Jahren den Jägerpark nach Nahrung durchsucht. Im September 2010 musste eine Oberliga-Partie zwischen SC Borea und Lok Leipzig abgesagt werden. Damals konnte ein Elektrozaun die Tiere nicht stoppen. Ein Jäger erlegte zwar ein Tier, langfristig konnte jedoch nur ein massiver Zaun den ungebetenen Besuch verhindern. Mit den neuen Toren soll der Platz nun sicher sein und der Fußball ungestört rollen können. „Wichtig ist, dass das Hauptfeld dicht ist“, so Krummrey, der weitere Zaunbauten rund um das Areal momentan als zu teuer abkanzelt. Denn weiterhin zwängen sich die Wildschweine auf das Gebiet und wühlen durch die Grasflächen neben der abgezäunten Spielfläche.

Dominik Brüggemann

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