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Wieder keine Punkte für Dynamo Dresden: 1:2 in Braunschweig

Wieder keine Punkte für Dynamo Dresden: 1:2 in Braunschweig

Außer Spesen nichts gewesen: Dynamo Dresden hat beim Aufstiegsaspiranten Eintracht Braunschweig die dritte Niederlage in Folge kassiert und konnte im Kampf um den Klassenerhalt keinen Boden auf die Konkurrenz gutmachen.

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Dynamo Dresden hat auswärts gegen Eintracht Braunschweig mit 1:2 verloren.

Quelle: dpa

Vor 21.175 Zuschauern im Eintracht-Stadion gingen die Dresdner zwar durch Idir Ouali mit 1:0 in Führung (8.), doch am Ende verloren die Männer von Trainer Peter Pacult mit 1:2 (1:1).

Die Braunschweiger, die zu Hause erst ein Spiel verloren haben (1:2 gegen 1860 München), begannen verhalten. Das nutzten die Gäste, bei denen Dribbler Ouali einen tollen Einstand ablieferte. Der Franko-Algerier ging links durch, flankte in die Mitte, wo Eintracht-Kapitän Deniz Dogan noch per Kopf klären konnte, doch Ouali holte sich den Ball sofort zurück und schloss mit dem rechten Fuß gekonnt ab. Endlich mal wieder ein frühes Tor für Dynamo, das lange auf einen derartiges Erfolgserlebnis warten musste. Auch das 2:0 war möglich, doch Filip Trojan - diesmal hängende Spitze hinter dem lauffreudigen Tobias Müller - bekam keinen Druck hinter seinen Kopfball. „Da fehlt die Spannung, die Geilheit, das Tor unbedingt machen zu wollen“, monierte Pacult später.

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Dynamo Dresden verlor in Braunschweig gegen die Eintracht.

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Der Österreicher war sauer, denn die Führung war schon mit der 30. Minute passé, als Ermin Bicakcic aus wenigen Metern aus dem Gewühl heraus traf. Zuvor hatte Denis Streker, der im defensiven Mittelfeld anstelle von Cristian Fiel aufgelaufen war, den Ball in der Vorwärtsbewegung verloren und so den Gegenangriff ermöglicht. Nach dem Ausgleich bestimmten die Hausherren mehr und mehr das Geschehen und nach der Pause musste Benjamin Kirsten gegen den eingewechselten Orhan Ademi Kopf und Kragen riskieren, um den Rückstand zu verhindern (47.). Sechs Minuten später war der Dynamo-Torwart aber machtlos. Ein Traumtor von Domi Kumbela brachte den Deutschen Meister von 1967 in Front (53.). Der Kongolese traf aus heiterem Himmel ins lange Eck, es war das 17. Saisontor des Liga-Toptorjägers.

 

Die Gäste aus Sachsen versuchten danach noch einmal alles, der eingewechselte Spanier Fiel brachte neuen Schwung mit präzisen Pässen. Ouali setzte sich mehrfach durch und flankte in die Mitte, doch keiner war da, um den Ball über die Linie zu drücken. Streker, der nicht überzeugen konnte, oft wie ein Fremdkörper wirkte, vergab die vielleicht beste Chance, indem er die Kugel freistehend mit der Innenseite über das Tor schob (74.). So blieben die Punkte allesamt in Braunschweig, das sich damit zurück an die Tabellenspitze kämpfte und mehr denn je vom Aufstieg träumen darf.

 

„Man muss schon eingestehen, dass Dresden uns hier sehr, sehr hart gefordert hat“, gab Eintracht-Trainer Torsten Lieberknecht zu, freute sich aber umso mehr über den Sieg: „Vor dem Knallerspiel gegen Hertha tut es gut, dass wir gewonnen haben.“ Sein Kollege Pacult indes blickte finster drein: „Es ist enttäuschend, wenn du wieder hörst, ihr habt ein gutes Spiel gemacht, nimmst aber keine Punkte mit.“ Nun hat seine Mannschaft nur noch sieben Spiele Zeit, die fehlenden Zähler für den Klassenerhalt zu holen - es wird immer enger. Pacult gab sich aber zuversichtlich: „Ich glaube, wenn wir so weiterspielen, werden wir unser Ziel erreichen.“

Jochen Leimert

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