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Wichtiger Sieg für die Moral der Dresdner Eislöwen

Eishockey Wichtiger Sieg für die Moral der Dresdner Eislöwen

Nach der bitteren 2:7-Niederlage in Bietigheim konnten die Dresdner Eislöwen gestern wieder drei Punkte einsammeln. Sie setzten sich vor 2064 Zuschauern in eigener Halle gegen die Heilbronner Falken mit 5:4 (3:2, 1:1, 1:1) durch. Trotz des zweiten Heimsieges läuft aber bei dem Team von Trainer Bill Stewart noch nicht alles rund.

Hannibal Weitzmann durfte erneut ins Tor und jubelte am Ende

Quelle: Frank Dehlis

Dresden. Nach der bitteren 2:7-Niederlage in Bietigheim konnten die Dresdner Eislöwen gestern wieder drei Punkte einsammeln. Sie setzten sich vor 2064 Zuschauern in eigener Halle gegen die Heilbronner Falken mit 5:4 (3:2, 1:1, 1:1) durch. Trotz des zweiten Heimsieges läuft aber bei dem Team von Trainer Bill Stewart noch nicht alles rund. So gaben die Elbestädter eine 3:0-Führung relativ schnell aus der Hand und erneut holte Stewart nach einigen Unsicherheiten seine Nummer eins, Kevin Nastiuk, aus dem Kasten und beorderte Förderlizenzspieler Hannibal Weitzmann ins Tor. „Kevin Nastiuk durchlebt derzeit eine schwere Zeit, aber die Jungs unterstützen sich gegenseitig und das spricht für die Mannschaft“, sagte Stewart und verwies darauf, dass Nastiuk zu den Top-Torleuten der Liga gehöre. Zudem seien erst vier Spiele vorüber, betonte der Coach, der überzeugt ist, dass der Goalie sich noch steigern wird.

Dabei hatte der Familiennachmittag gut begonnen. Gleich am Anfang prüften die Gastgeber Falken-Keeper Stefan Ridderwall mehrfach, der jedoch parierte. Allerdings musste er schon nach acht Minuten seinen Posten im Tor räumen, da ihm offensichtlich schlecht war. Für ihn kam Niklas Deske, der dann wenig später das erste Mal hinter sich greifen musste. Brendan Cook netzte in Überzahl zum 1:0 (9.) ein. Zwei Minuten darauf erhöhte Petr Macholda ebenfalls im Powerplay auf 2:0. Als Marius Garten in der 15. Minute das 3:0 markierte, schien es für die Eislöwen bestens zu laufen. Doch binnen einer Minute kamen die Heilbronner durch ein Powerplay-Tor von Richard Gelke (17.) und einen weiteren Treffer von Jordan Heywood auf 2:3 heran. Fast wäre sogar der Ausgleich gefallen, doch nach Videobeweis entschieden die Schiedsrichter, dass bereits das Pausensignal ertönt war.

Nach Wiederbeginn hatten die Dresdner die Chance, sich wieder mehr Luft zu verschaffen, doch Alexander Höller konnte einen Penalty nicht verwandeln. Dafür schlugen erneut die Falken zu, Jordan Heywood besorgte nun doch den Ausgleich (23.). Aber die Gastgeber kämpften sich aus dieser Phase und der Kölner Förderlizenzspieler Maximilian Faber, der erstmals für die Eislöwen auflief, erzielte in der 29. Minute das 4:3 für die Dresdner.

Im letzten Abschnitt dominierten die Hausherren und Petr Macholda brachte sein Team in Überzahl mit dem 5:3 (48.) endgültig auf die Siegerstraße. Als die Stewart-Schützlinge allerdings gleich zwei Strafzeiten fingen, erzielte Rylan Schwartz (54.) erneut den Anschluss. Am Sieg der Blau-Weißen änderte das aber nichts mehr. Die Fans feierten ihre Mannschaft, vor allem Hannibal Weitzmann. Bill Stewart meinte: „Es war ein Charaktersieg meiner Mannschaft. Es ist nicht einfach, wenn man 3:0 in Front liegt und dann den Ausgleich hinnehmen muss. Das Spiel kann in so einer Situation schnell kippen. Ich bin stolz, dass meine Jungs über die gesamte Spielzeit in puncto Schnelligkeit und Dynamik nicht nachgelassen haben. Sie haben weiter an sich geglaubt.“

Von Astrid Hofmann

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