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Weil es in Deutschland immer weniger Rennpferde gibt, musste Dresden um gute Felder kämpfen

Weil es in Deutschland immer weniger Rennpferde gibt, musste Dresden um gute Felder kämpfen

Mal steht am Sonntag (ab 14 Uhr) auf der Galopprennbahn in Seidnitz der Gelos-Renntag auf dem Programm. Die Verantwortlichen des Dresdner Rennvereins sind froh, mit dem Getränke-Logistik-Unternehmen einen solch treuen Partner zu haben.

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Uwe Tschirch

Quelle: Archiv

Zum 24. "Das ist die längste Partnerschaft, die wir mit einem Sponsor haben", erklärt Rainer Naseband, Vizepräsident des Rennvereins. Und er konnte gestern bereits eine wichtige Botschaft in Empfang nehmen: Gelos-Geschäftsführer Lutz Becker verkündete, dass das Unternehmen auch im nächsten Jahr zur Stange hält. Damit ist die 25. Auflage gesichert.

Allerdings gibt es einen Wermutstropfen. Wie Rennvereins-Geschäftsführer Uwe Tschirch zugibt, war es auch in diesem Jahr ein großer Kraftakt, genügend Pferde und damit ein ordentliches Starterfeld zusammen zu bekommen. Denn die Elbestädter müssen an diesem Wochenende gegen die schier übermächtige Konkurrenz der Rennwoche von Baden-Baden ankämpfen. Dort geht es am Sonntag allein im Hauptrennen, dem Großen Preis von Baden, um ein Preisgeld von 250 000 Euro. Zum Vergleich: Das Hauptereignis in Dresden, der Gelos-Triumph, ist mit 5200 Euro dotiert. Deshalb schicken Besitzer und Trainer ihre Galopper in die Bäderstadt. Natürlich tummeln sich dort auch alle Top-Jockeys wie Eduardo Pedroza, Filip Minarik, Adrie de Vries oder Alexander Pietsch. "Das war schon immer so, doch durch den immer weiter gesunkenen Pferdebestand wird es von Jahr zu Jahr schwerer, auch für unseren Renntag genügend Vollblüter anzulocken", gesteht Tschirch, der erläutert: "Gab es im Jahr 2000 etwa 4500 Galopper in Deutschland, sind es inzwischen nur noch rund 3000. Das macht sich deutlich bemerkbar."

Deshalb ließ er die Telefondrähte glühen, um Besitzer und Trainer zur Reise nach Elbflorenz zu bewegen. Auch wenn ein ursprünglich geplantes achtes Rennen nicht zustande kam, ist Tschirch ansonsten zufrieden: "Wir haben mit 50 Pferden in sieben Rennen ein ganz ansehnliches Feld am Start und mit Michael Cadeddu, René Piechulek oder Jose Luis Silverio sitzen auch einige bekannte Jockeys im Sattel." Mit Jack Mitchell gibt sogar ein Reiter aus England sein Debüt in Dresden. Er wurde vom Berliner Trainer Roland Dzubasz engagiert. "Mitchell gehört zu den Besten seiner Zunft", berichtet Tschirch. Fünfmal sitzt der Brite am Sonntag im Sattel.

Derweil waren die Dresdner Trainer wieder erfolgreich. Claudia Barsig feierte mit dem Wallach Schiller Danon einen Sieg in Nancy. Stefan Richter landete mit Seepracht in Baden-Baden seinen 15. Jahrestreffer und konnte sich zudem über einen zweiten Platz der Stute Concordia freuen. Und Claudia Barsig erkämpfte mit dem Wallach Molly Macho einen zweiten Platz in Baden-Baden.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 05.09.2014

Astrid Hofmann

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