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Wasserspringen: Vier Dresdner Talente fliegen nach Adelaide

Wasserspringen: Vier Dresdner Talente fliegen nach Adelaide

Wenn sich die deutschen Nachwuchs-Wasserspringer heute auf die lange Reise zur Junioren-Weltmeisterschaft nach Australien machen, dann sitzen gleich vier DSC-Talente mit im Flieger.

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Fliegen heute nach Down Under: Helen Trumpf, Josefin Schneider, Louisa Stwaczynski, Trainer Christoph Bohm, Timo Barthel (v. l.).

Quelle: soccerfoto

Dresden . Helen Trumpf, Louisa Stawczynski und Josefin Schneider (alle 15) sowie der erst kürzlich aus Aachen nach Dresden gewechselte Timo Barthel (16) werden die Farben des Dresdner Bundesstützpunktes vom 4. bis 14. Oktober in Adelaide vertreten.

"Ich kann mich nicht erinnern, dass wir je so viele Starter zu einer JWM schicken konnten", freut sich Trainer Frank Taubert über das starke Dresdner Aufgebot. Ob das Quartett auch Medaillen mit nach Hause bringen kann, wagen weder Taubert noch Bundesstützpunktrainer Christoph Bohm zu prognostizieren. "Das wird ganz schwer", weiß Taubert auf jeden Fall. Bohm hat so auch keine Platzierungen als Ziele ausgegeben: "Sie sollen technisch sauber springen, ihre Serie gut durchziehen und möglichst Bestleistungen erreichen", lauten seine Vorgaben. Selbst für Turm-Jugend-Europameisterin Helen Trumpf hängen die Trauben in Australien hoch. "Neben den guten Europäerinnen kommen da die Springerinnen aus China, den USA, Kanada oder Australien dazu", erläutert Bohm, "Kampfziel für Helen ist das Finale. Wir wollen angreifen und uns nicht verstecken, aber ich will unseren Mädels auch nicht zu viel Druck aufbauen." Trumpf startet außerdem noch vom Dreimeterbrett und wahrscheinlich mit ihrer Trainingsgefährtin Louisa Stawczynski im Synchron vom Dreimeterbrett. Nach einer Leistungsüberprüfung in der Vorbereitungswoche in Melbourne will sich Bundestrainer Frank Taubert endgültig festlegen.

Stawczynski traut Bohm am meisten vom Einmeterbrett zu, ob sie auch vom Dreier antritt, wird ebenfalls noch entschieden. Bei Josefin Schneider, die vom Turm startet, geht es vor allem darum, dass sie viel lernt und ihre Nerven im Zaum behält. Timo Barthel (Ein- und Dreimeterbrett) wird in Adelaide einen schweren Stand haben, er muss sich in seinem ersten A-Jugendjahr gegen ein und zwei Jahre ältere Konkurrenten behaupten.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 26.09.2012

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