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Wasserspringen: Dresdner Martin Wolfram auf dem Sprung nach London

Wasserspringen: Dresdner Martin Wolfram auf dem Sprung nach London

DSC-Wasserspringer Martin Wolfram hat vor zwei Jahren eine Kampfansage an seine deutschen Konkurrenten geschickt: "2012 müssen sich Sascha Klein und die anderen warm anziehen.

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Martin Wolfram überzeugte seinen Trainer bei den Meisterschaften in Halle mit einem ganz starken Programm.

Quelle: Imago/Eisenhuth

Dresden . Da werde ich angreifen. Olympia ist mein großes Ziel." Und der Ex-Jugend-Europameister ließ den Worten Taten folgen. Am Wochenende erkämpfte sich der Dresdner bei den deutschen Winter-Meisterschaften in Halle gleich zweimal Gold - erst gemeinsam mit seinem Idol Sascha Klein im Turm-Synchron, dann im Einzel von der Zehnmeterplattform.

Mit starken 490 Punkten ließ er dabei auch den Vize-Europameister Patrick Hausding (Berlin) hinter sich und riss sogar den stets strengen Sportdirektor Lutz Buschkow zu einem dicken Lob hin: "Martin hat die stärkste Leistung gezeigt." Damit ist Wolfram, der am kommenden Sonntag seinen 20. Geburtstag feiert, seinem Traum einen großen Schritt näher gekommen. Denn er buchte mit dieser Leistung die Fahrkarte zum Weltcup nach London, wo es vom 20. bis 26. Februar um die letzten Quotenplätze für die Olympischen Spiele geht. Da Sascha Klein bereits einen Startplatz geholt hat, sollen Martin Wolfram oder Patrick Hausding nun für das zweite Ticket sorgen. Dresdens Trainer Frank Taubert ist zuversichtlich: "Martin muss mindestens das Halbfinale erreichen. Das schafft er auf jeden Fall. Er hat in den letzten sechs Wettkämpfen vom Turm eine Durchschnittspunktzahl von 480 erreicht. Sein Rekord steht seit September bei 524. Damit ist er absolut auf Augenhöhe mit Sascha Klein und Patrick Hausding", sieht Taubert das Talent auf dem Weg in die Weltspitze, zumal er in Halle mit dem Viereinhalb-Salto vorwärts gehockt einen Sprung präsentiert hat, der zu den schwierigsten überhaupt zählt."

Die Leistung sei umso höher zu bewerten, weil Wolfram von Oktober bis Anfang Dezember bei einem Lehrgang auf dem Rabenberg bei einem Crashkurs seinen Abschluss zum Fachangestellten für Bädertechnik erfolgreich meisterte. "Er konnte erst zwei Wochen vor dem ersten Weltcup-Qualifikationswettkampf wieder richtig trainieren. Da kann man schon den Hut ziehen", so Taubert, der froh ist, dass Martin jetzt bis September eine Anstellung in der Springerhalle bekam. Danach soll er in die Sportfördergruppe der Bundeswehr aufgenommen werden.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 24.01.2012

Astrid Hofmann

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