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Wasserball: Dresdner unterliegen in zweiter Pokalrunde dem SC Wedding 3:16

Wasserball: Dresdner unterliegen in zweiter Pokalrunde dem SC Wedding 3:16

Eine voll besetzte, lautstarke Tribüne und ein klasse Gegner - Dresden erlebte am Wochenende ein Wasserballfest. Über 250 Zuschauer waren zur Pokalpartie des gastgebenden Zweitligisten gegen das Erstligateam des SC Wedding in die Schwimmhalle am Freiberger Platz gekommen.

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Dresdens Oleksandr Kurlykov (gelbe Badekappe) wird vom Berliner Philipp Kotowski attackiert.

Quelle: S. Schubert

Dass der Favorit aus der Bundeshauptstadt sich in der zweiten Runde letztlich standesgemäß mit 16:3 durchsetzte, tat der Stimmung in der Halle keinen Abbruch. Nach dem Spiel zeigten sich die Berliner beeindruckt von der erstklassigen Atmosphäre: "Vor so einem Publikum würden wir gern öfter spielen", so der Tenor der Berliner, die bei ihren Heimspielen selten mehr als 50 Zuschauer zählen. "Unsere Fans haben trotz des deutlichen Ergebnisses ein feines Gespür bewiesen und bis nach dem Abpfiff pokalwürdige Stimmung gemacht", lobte Dresdens Kapitän Axel Marquardt die Anhänger der SG.

"Leider haben wir aber keinen Sahnetag erwischt, auch wenn es am Anfang ganz gut aussah", zeigte sich Trainer Tino Ressel hingegen etwas angeknackst. Hatten seine Jungs bis zur Halbzeit (da hieß es nur 2:5) noch prima gegenhalten können, brachen in den Vierteln drei und vier alle Dämme (1:5 und 0:6). "Jedem Ballverlust im Angriff - und davon gab es viel zu viele - folgte ein schneller Konter und ein einfaches Tor der Berliner", kritisierte der Coach.

Letztlich mussten die Hausherren einsehen, dass zwischen erster und zweiter deutscher Liga doch ein gewaltiger Unterschied besteht. "Kondition und Schnelligkeit, aber vor allem das schnelle, clevere Umschalten nach einem Ballgewinn inklusive kurzer Positionskämpfe haben das Spiel klar für den SC Wedding entschieden", erkannte der Dresdner Trainer, "wollen wir hoffen, dass wir daraus lernen und von dieser Erfahrung beim Liga-Auftakt gegen Brandenburg profitieren."

Gespielt wird am 30. Dezember 19.30 Uhr. Vielleicht wird es in der Dresdner Schwimmhalle dann wieder ähnlich stimmungsvoll.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 19.11.2013

D. Jaster

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