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Warum Dynamo Dresden gegen Sandhausen wenig ändern muss

Warum Dynamo Dresden gegen Sandhausen wenig ändern muss

Die Marschroute nach dem ersten Saisonsieg gegen den VfR Aalen (2:0) ist klar: Am Sonnabend sollte Dynamo Dresden nach Möglichkeit beim SV Sandhausen sofort den nächsten nachlegen, um den Anschluss an die Nichtabstiegsplätze herzustellen.

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Zuletzt spielten Sandhausen und Dynamo im Hardtwald 1:1. Frank Löning (SVS/l.) und Dynamos Anthony Losilla trafen.

Quelle: imago sportfotodienst

Obwohl die Truppe von Olaf Janßen diesmal auswärts antreten muss, braucht der Trainer eigentlich nichts zu ändern. Denn zum einen hat die Elf gegen Aalen funktioniert, zum anderen ähneln sich der VfR und der SVS beinahe wie ein Ei dem anderen.

Die beiden Kleinstadt-Teams aus Baden-Württemberg kommen nicht nur gemeinsam in den Vereinsfarben Weiß und Schwarz daher, sie sind mit je drei Siegen, drei Unentschieden und vier Niederlagen auch punktgleich Tabellennachbarn. Ihre Tordifferenz beträgt minus drei, Aalen ist als Zwölfter nur deshalb einen Rang besser platziert, weil die Truppe von Trainer Stefan Ruthenbeck exakt ein Tor mehr geschossen hat als die Mannschaft seines Kollegen Alois Schwartz.

Unangenehm zu bespielen sind beide Teams, wie Dynamo in der Vergangenheit mehrfach leidvoll erfahren musste. Gegen Aalen ist die Bilanz trotz des letzten Sieges noch negativ (zwei Siege, zwei Remis, drei Niederlagen), gegen Sandhausen bisher ausgeglichen (zwei Siege, vier Unentschieden, zwei Niederlagen). Angesichts des kleinen Hardtwald-Stadions, das mitten im Nirgendwo zu liegen scheint, sollte kein Dynamo-Profi übermütig werden, weiß auch Olaf Janßen. "Solche Teams ziehen ihre Stärke aus diesem Umfeld, während Mannschaften aus großen Städten manchmal über den Ort, das Stadion und die wenigen Fans schmunzeln", sagt der Dresdner Coach.

Doch auch jene "kleinen" Gegner haben gefährliche Spieler in ihren Reihen. Was Robert Lechleiter für Aalen ist, das ist für Sandhausen Frank Löning. Der Torjäger traf in den letzten vier Spielen gegen Dynamo drei Mal. Nach einer Knie-Operation am Ende der vergangenen Saison wird der Kapitän langsam wieder fit. Beim 1:0-Heimsieg gegen den 1. FC Kaiserslautern gelang ihm das erste Saisontor - und gleich ein ganz wichtiges. "Spieler wie er blühen in solch kleinen Vereinen auf, sind dort ein Star, während sie woanders einer von vielen wären", glaubt Janßen. Er ist sicher, dass es bei den daheim noch ungeschlagenen Sandhausenern wieder ein ganz hartes Stück Arbeit wird: "Ich erwarte daher von meiner Mannschaft auch die gleiche Einstellung wie gegen Aalen." Zählen kann Dynamo auch wieder auf seine Fans, die könnten im Hardtwald leicht für Heimspielatmosphäre sorgen. Das war in der Vergangenheit aber auch meist so, dennoch haben die Schwarz-Gelben noch nie in dem kleinen Heidelberger Vorort (14 500 Einwohner) gewonnen.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 15.10.2013

Jochen Leimert

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