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Walch sammelt bei Dynamos 0:4 in Berlin keine Pluspunkte

Walch sammelt bei Dynamos 0:4 in Berlin keine Pluspunkte

Zum ersten Mal durfte er in der Anfangself der Dresdner ran, doch sein Auftritt bei Union Berlin ging gründlich schief: Clemens Walch hatte im Stadion An der Alten Försterei rein gar keinen Spaß.

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Trainer Ralf Loose (l.) nahm Clemens Walch in der 69. Minuten vom Platz.

Berlin. Berlin (DNN/JOL). Zum ersten Mal durfte er in der Anfangself der Dresdner ran, doch sein Auftritt bei Union Berlin ging gründlich schief: Clemens Walch hatte im Stadion An der Alten Försterei rein gar keinen Spaß. Zum einen konnte der im Januar vom 1. FC Kaiserslautern ausgeliehene Österreicher den angeschlagenen Robert Koch nicht annähernd ersetzen, zum anderen verschuldete der Tiroler auch noch den Elfmeter, der die Sachsen kurz vor dem Pausenpfiff auf die Verliererstraße brachte. Der 24-Jährige ärgerte sich selbst am meisten, dass ihm ein Abwehrreflex im Zweikampf mit Tijani Belaid zum Verhängnis geworden war: "Natürlich springt mir der Ball auf die Hand, aber ich meine, solche Situationen gibt es öfter auf dem Spielfeld." Die Kugel sei von Belaid aus nur einen Meter unterwegs gewesen, "das muss man nicht pfeifen", sagte der Pechvogel.

Nicht zufrieden konnte der Mittelfeldspieler auch mit seiner Vorstellung insgesamt sein, ihm gelang nichts. Dass er neu im Team ist, war unübersehbar: "Die Leistung ist ausbaufähig, ich habe wenig Ballkontakte gehabt, wenig nach vorne gemacht. Da muss ich mehr zeigen." Er habe leider nicht abrufen können, was er sich vorgenommen hatte, gab Walch enttäuscht zu.

Trainer Ralf Loose akzeptierte den Elfmeterpfiff von Schiedsrichter Peter Sippel: "Ich denke, die Situation war durchaus so, dass man sie ahnden kann, insbesondere weil der Ball nicht mit großer Wucht zum Spieler ging." Walch nahm er trotzdem in Schutz: "Ich glaube nicht, dass er es absichtlich gemacht hat. Ansonsten wünscht man sich als neuer Spieler natürlich eine andere Partie. Er war sicher nicht in der Form, wie er sich das auch selbst vorstellt, aber das waren andere auch nicht." Seine Entscheidung, Walch das Vertrauen zu schenken, verteidigte Loose: "So viele andere Möglichkeiten hatte ich nicht. Ich hätte auch Sascha Pfeffer bringen können, aber der hat in den Vorbereitungsspielen auch nicht überzeugend gespielt. Was er gezeigt hat, als er noch reingekommen ist, war auch nicht gerade weltbewegend." Dem ist nicht zu widersprechen.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 13.02.2012

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