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Waibl erwartet von seinen Damen eine Trotzreaktion

Waibl erwartet von seinen Damen eine Trotzreaktion

Nach der bitteren Pokal-Schlappe in Wiesbaden landeten die DSC-Volleyballerinnen gestern wieder in Dresden. Zeit, die ärgerliche 1:3-Niederlage zu verarbeiten, haben die Elbestädterinnen allerdings nicht.

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Voller Einsatz am Netz: Friederike Thieme (DSC/vorn) gegen Wiesbadens Micheli Tomazela und Martina Viestova (re.) beim Pokalspiel am Montag.

Quelle: Huebner/Celikci

Dresden . Von Astrid Hofmann

Bereits heute steht das dritte Gruppenspiel in der Champions League auf der Tagesordnung. Um 19 Uhr empfangen die Waibl-Schützlinge die französische Vertretung von Mulhouse in der Margon-Arena. Und diesmal begegnen sie einen "Gegner auf Augenhöhe", wie es Trainer Alexander Waibl ausdrückt. Auch die Französinnen verloren ihre ersten beiden Partien gegen die Favoriten von Fenerbahce Istanbul und Rabita Baku jeweils mit 0:3.

"Das ist für uns schon ein Entscheidungsspiel im Kampf um Platz drei in der Gruppe und damit den Einzug ins Achtelfinale", betont Waibl, der Mulhouse bei einem Testspiel in Stuttgart selbst beobachtete und auch einige Videos zur Verfügung hat. "Das ist eine Mannschaft, die schnellen und variantenreichen Volleyball spielt und über gestandene Athletinnen verfügt", weiß der 43-Jährige. Mit 33 Jahren älteste und erfahrenste Spielerin ist eine gute "alte Bekannte" in Dresden - die Serbin Anna Barnak-Maric, die von 2003 bis 2005 für den DSC schmetterte und sich sicher heute auf das Wiedersehen in der Margon-Arena besonders freut.

Zu den Leistungsträgerinnen gehören ebenfalls die beiden französischen Nationalspielerinnen Armelle Faesch und Kapitän Anna Rybaczewski. Nicht ganz alltäglich ist die Betreuung des Teams, denn gecoacht wird Mulhouse von einer Frau - Magali Magail.

Für die Dresdnerinnen geht es vor allem darum, das Pokal-Aus schnell abzuhaken und sich auf die heutige Aufgabe zu konzentrieren. "Ich erwarte von den Mädels eine Trotzreaktion. Dabei müssen wir in erster Linie unsere Annahme stabilisieren, denn das war das große Manko in Wiesbaden. Block- und Feldabwehr sind klassische Kampfelemente, auch da setze ich auf eine Steigerung", so Alexander Waibl, der im Wesentlichen das gleiche Aufgebot zur Verfügung hat wie am Montag. Lediglich die beiden Youngster Magdalena Gryka und Juliane Langgemach sind für die Königsklasse nicht spielberechtigt.

Damit die Unterstützung von den Rängen heute Abend besonders zahlreich ausfällt, hat der Dresdner SC gemeinsam mit der Ostsächsischen Sparkasse eine Ticket-Aktion ins Leben gerufen. Alle Besucher, die eine gültige Sparkassen-Karte vorlegen, erhalten 30 Prozent Rabatt auf ihre Eintrittskarten.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 14.12.2011

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