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Waibl begeistert von Champions-League-Auslosung: "Das ist ein Traumlos"

Waibl begeistert von Champions-League-Auslosung: "Das ist ein Traumlos"

DSC-Trainer Alexander Waibl war total aus dem Häuschen: "Das ist ein Traumlos", jubelte der 46-Jährige am späten Freitagabend bei der Volleyball-Gala in der traditionsreichen Wiener Hofburg.

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Rebecca Perry schuftet in Italien für ihr Comeback. Gegen den DSC möchte die US-Amerikanerin wieder fit sein.

Quelle: Archiv

Während der festlichen Veranstaltung des europäischen Verbandes (CEV) fand die Auslosung für die neue Champions-League-Saison statt. Dabei erwischte der Deutsche Meister, der in den letzten drei Jahren stets dank einer Wildcard in der Königsklasse vertreten war, diesmal sich jedoch mit dem Titelgewinn sportlich qualifiziert hatte, eine spannende Gruppe. So treffen die Dresdnerinnen in Pool C auf den russischen Vizemeister Dinamo Moskau, den italienischen Meisterschaftszweiten Unendo Yamamay Busto Arsizio mit der Ex-Dresdnerin Rebecca Perry und auf den finnischen Meister LP Salo.

Waibl freut sich schon jetzt auf die Gegner: "Erstmals haben wir in der Champions League einen Konkurrenten aus Italien, darauf hatte ich schon immer einmal gehofft", so der Coach. Lediglich einmal stand der DSC in seiner Vereinsgeschichte einem italienischen Team gegenüber. Das war 2001 im CEV-Cup-Viertelfinale, als die Schützlinge des damaligen Trainers Klaus Kaiser gegen Foppapedretti Bergamo spielten und gegen den späteren Zweiten ausschieden. Eine "harte Nuss" wird auf jeden Fall auch Busto Arsizio, denn der Vizemeister verfügt über viele starke Spielerinnen. Die DSC-Fans können sich besonders auf das Wiedersehen mit Top-Scorerin Rebecca Perry freuen. Die US-Amerikanerin, die es nach einer Saison in Dresden nach Italien zog und die nach ihrem Kreuzbandriss derzeit in Busto Arsizio für ihr Comeback ackert, jubelte ebenfalls nach der Auslosung: "Ich bin glücklich, dass ich die Mädels, die tollen Fans und die wunderschöne Stadt wiedersehen werde."

Favorit in der Gruppe dürfte die hochkarätig besetzte Vertretung von Dinamo Moskau sein. "Ich war noch nie in Moskau. Auch das ist für uns eine Premiere und ein super attraktiver Gegner, in dessen Reihen zahlreiche russische Nationalspielerinnen stehen, die letztes Jahr in Berlin Europameister wurden", weiß Alexander Waibl, der mit seinen Damen gleich zum Auftakt am 12./13. November daheim gegen Dinamo ran muss.

Champions-League-Neuling LP Salo scheint für den DSC eine durchaus machbare Aufgabe zu sein, wenngleich in der vergangenen Saison die Roten Raben Vilsbiburg gegen die finnische Mannschaft im CEV-Cup ausschieden.

Während Waibl in der Wiener Hofburg das Losglück feiern konnte, hielt sich die Freude bei seiner Lebensgefährtin Stefanie Karg in Grenzen. Die Nationalspielerin, die vor wenigen Tagen ihren Wechsel vom DSC zum tschechischen Meister Prostejov bekannt gab, erwischte mit ihrem neuen Verein eine "Hammer-Gruppe", denn mit Champions-League-Sieger Kasan (Russland) und Rabita Baku (Aserbaidschan) erwarten den ehemaligen DSC-Kapitän zwei gut bekannte Gegner mit weiten Reisen und dazu mit dem polnischen Team von Police ein weiterer starker Kontrahent.

Dagegen traf es ihre ehemalige Mannschaftsgefährtin Mareen Apitz, die jetzt für den französischen Meister Cannes die Fäden zieht, deutlich besser. Die Gegner sind Partizan Belgrad, Vakifbank Istanbul mit Bundestrainer Giovanni Guidetti und Ex-DSC-Mittelblockerin Robin de Kruijf sowie den italienischen Double-Gewinner Piacenza. "Ich freue mich, endlich einmal nicht nach Russland und Aserbaidschan reisen zu müssen. Die Herausforderung gegen Piacenza, sowie gegen Giovanni und Robin zu spielen, ist grandios", so Apitz, die zum Los ihres Ex-Vereines sagt: "Der DSC hat eine super Gruppe erwischt, in der viel möglich ist."

Aus den insgesamt fünf Gruppen kommen jeweils die ersten beiden sowie die drei besten Drittplatzierten in die Zwölfer-Playoffs. Die restlichen Dritten sowie die zwei besten Vierten dürfen in der Challenge Round des CEV-Cups weiterspielen.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 30.06.2014

ah

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