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Waibl-Team übernimmt Tabellenspitze

DSC-Volleyballerinnen Waibl-Team übernimmt Tabellenspitze

Noch nie hatten die DSC-Volleyballerinnen gegen Köpenick verloren und das blieb auch an diesem Wochenende so. Der deutsche Meister setzte sich beim Tabellenelften erwartungsgemäß klar mit 3:0 (26:24, 25:19, 25:22) durch.

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Dresden. Noch nie hatten die DSC-Volleyballerinnen gegen Köpenick verloren und das blieb auch an diesem Wochenende so. Der deutsche Meister setzte sich beim Tabellenelften erwartungsgemäß klar mit 3:0 (26:24, 25:19, 25:22) durch. Da zur gleichen Zeit Spitzenreiter Schwerin in heimischer Halle gegen Hamburg überraschend mit 2:3 unterlag, erkämpfte sich Dresden eine Woche vor dem heißen Derby gegen die Mecklenburgerinnen den "Platz an der Sonne".

Für Trainer Alexander Waibl hatten sich die Köpenicker Gastgeber noch etwas Besonderes einfallen lassen. Einen Tag nach der Geburt seines Söhnchens Mika Alexander hatten die Berliner Verantwortlichen ein Geschenk für den frischgebackenen Papa - neben einigen Baby-Utensilien war auch ein Ball mit dem Namen des Sprösslings dabei.

Im Spiel hatten die Gastgeberinnen allerdings keine Geschenke zu verteilen. Und weil beim Champions-League-Teilnehmer im ersten Satz noch sehr viel Sand im Getriebe knirschte, gestaltete sich das Geschehen sehr eng. So leisteten sich die DSC-Damen nach einer 15:10-Führung zahlreiche Fehler in Annahme und Angriff. So zogen die Berlinerinnen mit 21:18 in Front. Alexander Waibl reagierte und brachte für Zuspielerin Mareike Hindriksen und Diagonalangreiferin Louisa Lippmann seine beiden Stammkräfte Laura Dijkema und Kristina Mikhailenko. Dennoch erkämpfte sich Köpenick zwei Satzbälle, die der DSC jedoch abwehrte und dann bei der ersten eigenen Gelegenheit zupackte.

Im zweiten Abschnitt agierte der Meister konzentrierter und sicherte sich souverän die 2:0-Satzführung. Doch zu Beginn des dritten Durchgangs geriet der DSC-Motor erneut ins Stottern. So führten die Gastgeberinnen mit 10:3 und später mit 16:12. Dann aber setzten die Dresdnerinnen zur Aufholjagd an und nach 82 Minuten beendete Laura Dijkema mit einer druckvollen Aufgabe den Arbeitstag für ihre Mannschaft. Erfolgreichste Punktesammlerin war mit 19 Zählern einmal mehr Michelle Bartsch, die zum sechsten Mal in dieser Saison mit der goldenen "MVP-Medaille" geehrt wurde. "Wir haben diesmal wirklich nur das Notwendigste getan", gab Alexander Waibl zu, fügte aber zugleich an: "Wichtig war, dass die Mannschaft immer die Ruhe bewahrt hat und in den entscheidenden Momenten Moral und Kampfgeist bewies." Nach dem Pflichtsieg in Köpenick wartet nun am Mittwoch mit der Heimpartie in der Champions League gegen Impel Breslau wieder ein richtig schwerer Brocken.

Astrid Hofmann

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