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Waibl-Team macht mit Baku kurzen Prozess

Volleyball Waibl-Team macht mit Baku kurzen Prozess

Mit einem souveränen 3:0 (25:16, 25:21, 26:24) bezwangen die DSC-Volleyballerinnen den aserbaidschanischen Vertreter Telekom Baku und landeten nach dem 3:2-Erfolg gegen Impel Wroclaw schon den zweiten Saison-Triumph in der Königsklasse.

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Die DSC-Volleyballerinnen um Libero Lisa Stock (in Grün) freuen sich über einen glatten Drei-Satz-Sieg gegen Baku.

Quelle: Matthias Rietschel

Dresden. DSC-Libera Lisa Stock konnte es Mittwochabend nach dem Siegertänzchen noch gar nicht richtig fassen. "Ich weiß nicht, was ich sagen soll, aber das hatten wir uns sicher doch etwas schwerer vorgestellt", sagte die 21-Jährige. Auch die 3000 Zuschauer in der Margon-Arena feierten die DSC-Volleyballerinnen, schließlich gewinnt man in der Champions League nicht alle Tage in nur drei Sätzen. Doch genau das gelang dem deutschen Meister vor erneut begeisterter Kulisse gegen Telekom Baku. Mit einem souveränen 3:0 (25:16, 25:21, 26:24) bezwangen die Schützlinge von Trainer Alexander Waibl den aserbaidschanischen Vertreter und landeten nach dem 3:2-Erfolg gegen Impel Wroclaw schon den zweiten Saison-Triumph in der Königsklasse.

Da zur gleichen Zeit Fenerbahce Istanbul deutlich mit 3:0 gegen Impel Wroclaw siegte, schob sich Dresden hinter dem türkischen Team (8 Punkte) auf Platz zwei (5 Punkte) und verwies die Polinnen erst einmal auf Rang drei (4 Zähler). Für Waibl nur eine Momentaufnahme: "Auf Tabellen schaue ich jetzt gar nicht, vor uns liegen noch weitere schwere Aufgaben. Schon das Rückspiel in zwei Wochen in Baku wird keinesfalls leicht", hält der 47-Jährige den Ball weiterhin flach.

Zumindest gestern aber konnte er den unerwartet klaren Sieg erst einmal genießen. Er hatte von Beginn an seine gewohnte Stammformation aufs Feld geschickt - also auch mit Libero Lisa Stock. Zwar stand auch Neuzugang Valérie Courtois auf dem Protokoll, doch zum Einsatz kam die Belgierin noch nicht. "Es gab keine Veranlassung, irgendetwas zu ändern", so Waibl.

Seine Schützlinge zeigten sich taktisch gut eingestellt, bereiteten im ersten Satz dem Gegner mit druckvollen Aufgaben erhebliche Probleme. Dazu stand die Annahme stabil. Im zweiten Durchgang stabilisierten die Gäste ihre Annahme und den Block und fanden besser ins Spiel. So führten sie zwischenzeitlich mit 10:5. Der DSC-Coach reagierte mit seinem bekannten Doppelwechsel und das brachte wieder frischen Wind. So kämpften sich die Dresdnerinnen Punkt für Punkt heran, gingen beim 17:16 erstmals in Führung und gaben sie bis zum Satzende nicht mehr ab.

Aber Baku gab keinesfalls auf, lieferte im dritten Abschnitt erneut harte Gegenwehr. Doch in der engen Schlussphase behielten die DSC-Damen die Nerven und verwandelten dank eines Fehlers von Baku nach 83 Minuten den zweiten Matchball. "Mit einem so deutlichen Ergebnis hätte ich nicht gerechnet", gab Waibl zu. Den Ausschlag habe vor allem die stabile Annahme und das druckvolle Aufschlagsspiel gegeben, analysierte er. Als Lisa Stock langsam ihre Sprache wieder gefunden hatte, verriet sie: "Wenn ich auf dem Feld stehe, will ich natürlich Myrthe Schoot so gut es geht ersetzen, was angesichts meiner Doppelbelastung mit meiner Ausbildung gar nicht so leicht ist. Umso mehr freue ich mich über das 3:0", meinte sie.

Einmal mehr war außerdem Angreiferin Michelle Bartsch die überragende Spielerin. Die US-Amerikanerin, die sich derzeit in bestechender Form zeigt, avancierte mit 21 Zählern zur erfolgreichsten Punktesammlerin. "Ich bin eigentlich nicht überrascht, dass wir das so durchgezogen haben. Wir haben sehr gut zusammengespielt, allerdings darf man gerade in der Champions League nie lockerlassen", erklärte sie.

Astrid Hofmann

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