Volltextsuche über das Angebot:

4 ° / -3 ° wolkig

Navigation:
Google+
Waibl-Team braucht nur 100 Minuten

DSC-Volleyball Waibl-Team braucht nur 100 Minuten

Aufatmen bei den DSC-Volleyballerinnen – nach den beiden Niederlagen in Istanbul und Stuttgart ist der deutsche Meister am Mittwoch in die Erfolgsspur zurückgekehrt. Auch wenn die Dresdnerinnen keine Glanzleistung vollbrachten, so wiesen sie dennoch Aurubis Hamburg klar in die Schranken.

Voriger Artikel
Dresden soll Leistungszentrum werden
Nächster Artikel
Shorttrack: Rekord-Teilnehmerfeld am Dresdner Weltcup-Wochenende

Katharina Schwabe (DSC/l.) machte ein gutes Spiel.

Quelle: M. Rietschel

Dresden. Aufatmen bei den DSC-Volleyballerinnen – nach den beiden Niederlagen in Istanbul und Stuttgart ist der deutsche Meister am Mittwoch in die Erfolgsspur zurückgekehrt. Auch wenn die Dresdnerinnen keine Glanzleistung vollbrachten, so wiesen sie dennoch Aurubis Hamburg klar mit 3:1 (25:18, 25:23, 19:25, 25:10 ) in die Schranken. Und mit diesem Arbeitssieg verteidigten sie nicht nur die Tabellenführung, sondern konnten sie sogar wieder ausbauen, weil Schwerin in Potsdam eine Niederlage kassierte.

Trainer Alexander Waibl hatte schon vor der Partie zugegeben: „Es ist gerade keine leichte Phase für uns. Manche Dinge fallen den Mädels schwer, wir gehen gerade durch ein physisches und emotionales Tal.“ Das erlebten auch die 2920 Zuschauer gestern Abend phasenweise so. Dabei starteten die DSC-Damen, die auf die angeschlagene Top-Scorerin Michelle Bartsch (Knieprobleme) verzichten mussten, gut in die Partie. Allerdings gab es schon nach einigen Minuten einen Schock für die Gäste. Als Katharina Schwabe, die Michelle Bartsch im Angriff ersetzte, den Punkt zum 10:8 machte, sprang Hamburgs Spielführerin Karine Muijlwijk ihr auf den Fuß und knickte um. Sie konnte die Partie nicht fortsetzen.

Das war natürlich für Aurubis ein Handicap, denn Muijlwijk gehört zu den Top-Scorerinnen der Liga. Zwar erholten sich die Gäste schnell wieder von diesem Ausfall, aber der DSC zog diesen Satz souverän durch. Auch im zweiten Durchgang führten die Elbestädterinnen bereits mit 16:10, verloren aber immer mehr den Faden und Hamburg kämpfte sich auf 21:22 heran. In der engen Schlussphase konnte Laura Dijkema dann aber den zweiten Satzball verwandeln. Im dritten Abschnitt ging die Linie beim Meister völlig verloren, die Fehler häuften sich und Aurubis nahm die Geschenke dankend an. Waibl rüttelte seine Schützlinge in der Satzpause noch einmal auf, machte eine klare Ansage. Das zeigte Wirkung. Mit einem 9:0-Vorsprung setzten die DSC-Spielerinnen ein Zeichen und ließen nichts mehr anbrennen. Nach 100 Minuten verwandelte Jennifer Cross den zweiten Matchball zum Sieg. Katharina Schwabe avancierte mit 18 Punkten zur erfolgreichsten Scorerin und Regisseurin Laura Dijkema wurde als „Wertvollste Spielerin“ geehrt.

Astrid Hofmann

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Regionalsport
  • Semperopernball
    Semperopernball

    Alle Infos, alle Highlights, die schönsten Bilder - der Semperopernball in Dresden. mehr

  • 13. Februar

    Ob Gedenken, Täterspuren oder Menschenkette: Alle Infos finden sie in unserem Special zum 13. Februar in Dresden mehr