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Waibl: "Müssen unseren Rhythmus finden"

Waibl: "Müssen unseren Rhythmus finden"

Mit dem 3:1-Sieg in Münster haben die DSC-Volleyballerinnen einen erfolgreichen Saisonstart hingelegt. Heute (19 Uhr) präsentiert sich das neuformierte Team des Deutschen Meisters endlich auch den heimischen Fans.

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Quelle: Archiv

Dresden. Als Gegner erwarten die Schützlinge von Trainer Alexander Waibl in der Margon-Arena den Köpenicker SC. Die Hauptstädterinnen überraschten am ersten Spieltag mit einem 3:1-Sieg gegen Hamburg und haben nun beim Titelverteidiger aus Sachsen nichts zu verlieren.

Für Alexander Waibl bestätigt das Resultat die Einschätzung, die er bereits vor dem Saisonstart traf: "Diese Liga ist ausgeglichener denn je, da kann fast jeder jeden schlagen." Deshalb warnt der 47-Jährige auch vor der Partie: "Köpenick hat uns schon in der vergangenen Saison das Leben schwer gemacht. Das ist ein unbequemer Gegner, der sehr kompakt auftritt und in seinen Reihen eine gute Mischung aus bundesligaerfahrenen Spielerinnen und einigen starken Neuverpflichtungen hat."

Wie der DSC lotste auch Köpenick vor allem junge hungrige Athletinnen aus den USA in die Bundesliga, so unter anderen Janisa Johnson, Kaleigh Nelson oder Sarah Wickstrom. Dazu holten die Berliner mit der Tschechin Eva Rutarova eine 1,98 m große routinierte Mittelblockerin. Ein Blick auf die Statistik zeigt, dass die Köpenickerinnen inzwischen sehr ausgeglichen besetzt sind, denn gegen Hamburg punkteten gleich vier Athletinnen zweistellig. "Zudem sind die Berlinerinnen natürlich schon eingespielter und in ihrer Entwicklung ein Stück weiter als wir", führt Alexander Waibl noch einen Grund an, warum der heutige Konkurrent keinesfalls auf die leichte Schulter genommen werden darf.

"Aber natürlich wollen wir das Ding ziehen", lässt er keinen Zweifel. Zumal danach auf seine Schützlinge Aufgaben warten, die es in sich haben. "Härter hätte unser Programm nicht sein können", gibt Waibl zu. Schon am Freitag besteigt seine Mannschaft wieder den Bus, um in Richtung Norden zu fahren. Am Sonnabend muss der DSC bei Rekordmeister Schweriner SC antreten, am Mittwoch kommender Woche folgt das erste Heimspiel in der Champions League gegen Fenerbahce Istanbul und drei Tage später empfangen die Elbestädterinnen in einer Neuauflage des Finales der vergangenen Saison Vizemeister Stuttgart in der Margon-Arena.

"Seit der Bundesliga-Spielplan durch Losverfahren aufgestellt wird, gibt es für die Top-Teams keine Schonung zu Saisonbeginn. Aber das ist für die Liga-Verantwortlichen auch sehr schwer, allen Wünschen gerecht zu werden. Deshalb müssen wir es nehmen, wie es kommt", sieht Alexander Waibl die Situation gelassen. Zudem erklärt der DSC-Coach: "Die Ergebnisse der nächsten Bundesliga-Spiele sind für mich nicht so maßgebend. Denn logischerweise fehlen bei uns noch bestimmte Automatismen und die nötige Konstanz. Wichtig wird viel mehr sein, wie sich die Mannschaft weiterentwickelt und wie möglichst alle Spielerinnen eingebunden werden, damit sie schnell in die Saison und wir insgesamt einen Rhythmus finden."

Astrid Hofmann

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