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Vorletzten Saisonrenntag sorgt für zufriedene Gesichter beim Dresdner Rennverein

Vorletzten Saisonrenntag sorgt für zufriedene Gesichter beim Dresdner Rennverein

Alexander Pietsch reitet immer wieder gern auf seiner alten Heimbahn. Wenn es dann auch noch mit einem Sieg klappt, ist die Freude umso größer. Der Sonnabend wird deshalb für den 41-Jährigen, der jetzt in Köln lebt, in guter Erinnerung bleiben.

Denn Pietsch landete vor 4000 Zuschauern gleich zwei Treffer und stockte damit seine Erfolgsbilanz auf 53 Jahressiege auf, festigte seinen dritten Platz in der aktuellen Bestenliste hinter Andrasch Starke (79) und Eduardo Perdroza (55).

Am meisten freute sich Alexander Pietsch über den Triumph im 92. Steherausgleich. Mit der vierjährigen Stute Aloha Iwanaga aus dem Berliner Stall von Champion-Trainer Roland Dzubasz teilte sich der erfahrene Jockey die 2950 Meter gut ein und sicherte mit einem starken Schluss-Spurt die 3100 Euro Siegprämie mit einer Länge Vorsprung vor Petit Montjeu und Lokalmatador Landadel, der unter Natalie Arendsen zu spät die richtige Position für den Endkampf fand. "Es ist immer wieder etwas Besonderes für mich, auf der alten Heimbahn zu gewinnen", gestand Alexander Pietsch, der seinen Ausflug nach Seidnitz im letzten Rennen mit dem Sieg auf Lantino krönte. Ebenefalls zweifacher Sieger an diesem schönen Herbstnachmittag war Reiter Tom Schurig.

Den einzigen Erfolg für die Dresdner Farben gab es bereits im zweiten Rennen. Der 117:10-Außenseiter France Extreme zeigte unter Natalie Arendsen der Konkurrenz die Hufe und machte damit Besitzertrainer Frank Lippitsch glücklich. Zur guten Bilanz der Lokalmatadoren trugen auch It´s Tiger, Wanderlust (beide Stefan Richter) und Ustana (Lutz Pyritz) mit zweiten sowie Concordia (Richter) und A Miracle (Pyritz) mit dritten Plätzen bei. Größter Abräumer an diesem vorletzten Renntag war jedoch Champion Roland Dzubasz, der nicht nur den Sieger im Steherausgleich sattelte, sondern mit Satellite und Early Guest weitere Treffer landete. Damit führt er im Kampf um das Silberne Hufeisen vor dem letzten Renntag mit neun Siegen vor Angelika Glodde (5) sowie den Dresdnern Claudia Barsig und Frank Lippitsch (je 4). Bei den Jockeys bleibt es noch spannend. Natalie Arendsen schloss mit ihren Treffer zum führenden Filip Minarik (beide 5) auf.

Rundum zufrieden zeigten sich am Wochenende auch die Verantwortlichen des Dresdner Rennvereins mit dem Gesamtumsatz in den acht Rennen von 130355,91 Euro, davon wurden knapp 59000 Euro auf der Bahn verwettet.

Zum letzten Mal in diesem Jahr werden sich nun am 20. November, dem Buß- und Bettag, die Startboxen in Seidnitz öffnen. Mit dem Herbstpreis steht dann noch einmal ein Listenrennen als Highlight auf dem Programm des Abschlussrenntages 2013.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 28.10.2013

Astrid Hofmann

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