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Vorjahressieger verteidigen Titel bei Rundenhatz auf Heidenauer Radrennbahn

Steher -Rennen Vorjahressieger verteidigen Titel bei Rundenhatz auf Heidenauer Radrennbahn

Sowohl beim Großen Derny-Championat von Deutschland als auch beim Herbstpreis der Steher auf der Radrennbahn Heidenau haben die Vorjahressieger erfolgreich ihre Titel verteidigt. Romy Kasper, Profi-Radrennfahrerin aus Forst (Lausitz) und Olympia-Teilnehmerin, wurde gemeinsam mit ihrem Heidenauer Tempogeber René Kluge auf dem Betonoval am Sportforum ihrer Favoritenrolle gerecht.

Olympia-Teilnehmerin Romy Kasper aus Forst verteidigte erfolgreich ihren Titel auf der Heidenauer Radrennbahn.

Quelle: Daniel Förster

Heidenau. Sowohl beim Großen Derny-Championat von Deutschland als auch beim Herbstpreis der Steher auf der Radrennbahn Heidenau haben die Vorjahressieger erfolgreich ihre Titel verteidigt. Romy Kasper, Profi-Radrennfahrerin aus Forst (Lausitz) und Olympia-Teilnehmerin, wurde gemeinsam mit ihrem Heidenauer Tempogeber René Kluge auf dem Betonoval am Sportforum ihrer Favoritenrolle gerecht und gewann souverän die Runden-Hatz der zehn Frauen-Gespanne, die über zweimal 15 km (60 Runden) in die Pedale traten.

Die 28-jährige Sportlerin im Trikot des niederländischen Boels Dolmans Cycling Teams ist geradewegs auf dem Sprung zu den UCI-Straßen-Weltmeisterschaften, die vom 9. bis 16. Oktober in Katar ausgetragen werden. „Das Rennen in Heidenau war in der Vorbereitungsphase eine willkommene Abwechslung“, sagt die jubelnde Siegerin. Gestartet von Position acht im ersten Lauf und von der Drei im zweiten Lauf, hatte sich die Pedaleurin unter den Anfeuerungsrufen des Publikums an die Spitze gekämpft und danach mit einem ordentlichen Vorsprung verblüfft. Wie im Vorjahr verwies Kasper die Chemnitzerin Theres Klein (27) vom „maxx-solar Women Cycling Team“ hinter Sven Lohse (Chemnitz) und die Cottbuserin Larissa Luttuschka (19) vom Brandenburger Team KOGA Ladies – Protective hinter Matthias Acker (Bielefeld) auf die Plätze.

Beim Steherrennen der Männer um den Herbstpreis, das zugleich als Landesmeisterschaft ausgetragen wurde, ging der Sieg erneut an das Leipziger Gespann mit Daniel Harnisch, der hinter Schrittmacher Lutz Weiß kurbelte. Der 24-Jährige vom Cyclingteam Sachsen hatte sowohl beim ersten Lauf über 20 Kilometer (80 Runden) als auch im zweiten Lauf über 25 Kilometer (100 Runden) die Nase vorn und ließ Ex-Radprofi Erik Mohs (29) aus Leipzig im Windschatten des Heidenauers Wilfried Kluge hinter sich. Dritter wurde jeweils der 23-jährige Chemnitzer Radprofi Philipp Zwingenberger vom Team Heizomat mit dem Chemnitzer Holger Ehnert. Daniel Harnisch erreichte in Heidenau eine 100-Prozent-Erfolgsquote. Nach dem Frühjahrspreis der Steher ist es für ihn der dritte Sieg in Folge. „Die Bahn liegt mir einfach. Mit der Übersetzungsbegrenzung komme ich sehr gut klar. Ich kann den Vorteil meines jungen Alters ausspielen und eine höhere Trittfrequenz treten.“

Eine nicht zu erwartende Hiobsbotschaft tat Lokalmatador Steffen Kaiser nach dem Rennen dem heimischen Publikum – gut 400 Zuschauer hatten das Spektakel verfolgt – kund. Der 28-Jährige vom SSV Heidenau, der vier Jahre nach seiner aktiven Karriere als Straßenrennfahrer 2014 mit dem Stehersport angefangen hatte, verabschiedete sich nach drei Jahren von den Zuschauern und kündigte das Ende seiner Laufbahn an. „Ich widme mich jetzt intensiv meinem Beruf und mache meinen Meister als Anlagenmechaniker für Sanitär, Heizung und Klima“, erklärte der Sohn von Andreas Kaiser, Abteilungsleiter Radsport beim gastgebenden SSV Heidenau. Damit steigt er beruflich voll in die Fußstapfen seines Vaters. Aber auch für seine junge Familie, die er gründen will, soll dann mehr Zeit sein. „Ich werde nächstes Jahr heiraten“, schickte Steffen Kaiser voraus.

Von Daniel Förster

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