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Vorbereitungen auf das Dresdner "Winterderby" laufen auf Hochtouren

Nur noch 1.500 Tickets zu haben Vorbereitungen auf das Dresdner "Winterderby" laufen auf Hochtouren

Am Samstag steigt das "Winterderby" im Stadion Dresden. Zum ersten Mal wird ein Eishockeyspiel der DEL2 unter freiem Himmel stattfinden. Die Dresdner Eislöwen empfangen die Lausitzer Füchse vor höchstwahrscheinlich ausverkauftem Haus.

Quelle: August Modersohn

Dresden. Am kommenden Samstag steigt das "Winterderby" im Stadion Dresden. Zum ersten Mal wird ein Eishockeyspiel in der Geschichte der zweiten Deutschen Eishockeyliga (DEL2) unter freiem Himmel stattfinden. Die Dresdner Eislöwen empfangen die Lausitzer Füchse aus Weißwasser vor höchstwahrscheinlich ausverkauftem Haus.

„Derzeit sind nur noch 1.500 Karten in jeder Preiskategorie im Verkauf“, erzählt Maik Walsdorf, Geschäftsführer der Eislöwen Event GmbH. Zwischen 20 und 50 Euro müssen die Zuschauer bezahlen, um am Samstag im Stadion Dresden dabei zu sein. Eingeleitet wird das Event mit einem Legendenspiel zwischen Altstars der BRD und der DDR. Sven Felski, Rekordspieler der Berliner Eisbären, wird dieses Match als Schiedsrichter leiten. Im Anschluss treffen die Eislöwen dann auf die Lausitzer Füchse.

„Der Fokus liegt bei uns vorher noch auf dem Spiel am Dienstag in Freiburg. Für unsere Jungs ist das Winterderby aber natürlich etwas ganz Besonderes“, sagt Volker Schnabel, Geschäftsführer der Dresdner Eislöwen.

Die Vorfreude steigt also - dabei war lange Zeit gar nicht klar, ob das Spiel stattfinden kann. „Wir  waren wegen des Standorts Dresden von Beginn an zuversichtlich. Hier wurde unheimlich akribisch gearbeitet“, erklärt René Rudorisch, Geschäftsführer der DEL2. „Und jetzt ist auch noch unsere letzte Sorge beigelegt, das Wetter spielt mit!“ Derzeit beträgt die Dicke des Eises drei Zentimeter. Am Freitag nimmt Rudorisch die Spielstätte ab, bis dahin soll die Eisdecke auf ungefähr elf Zentimeter angewachsen sein.

Die nächsten Tage wird das Eis weiter aufgebaut, dann dürfen die Spieler aufs Feld. „Ab Donnerstag wird das Eis eingelaufen, am Freitag gibt es dann das offizielle Training beider Teams“, so Walsdorf weiter. „So können die Mannschaften schon einmal die Stadionatmosphäre schnuppern und sich an die Bedingungen anpassen.“

„Unter Flutlicht und vor 30.000 Zuschauern - es ist schon etwas sehr Spezielles, in einem reinen Fußballstadion aufzulaufen“, meint Sven Felski, der selbst schon einmal im Stadion in Gelsenkirchen gespielt hat. „Die Spieler sollten aber trotzdem versuchen, ihr Spiel wie gewohnt durchzuziehen und vor allem nichts Besonderes ausprobieren. Das geht sonst in die Hose.“ Er selbst sei nicht traurig, dass er nur als Schiedsrichter auflaufe. „Im Gegenteil: Ich freu mich richtig drauf, die eine oder andere Strafminute zu verteilen.“

August Modersohn

Stadion Dresden, Lennéstraße 12, 01069 Dresden 51.04141 13.74726
Stadion Dresden, Lennéstraße 12, 01069 Dresden
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