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Vor dem Pokalfinale: Izquierdo und Waibl betasten neue Trophäe

DSC-Volleyball Vor dem Pokalfinale: Izquierdo und Waibl betasten neue Trophäe

Alexander Waibl und Lisa Izquierdo haben am Montag schon einmal die Halle begutachtet und das Objekt der Begierde in Augenschein genommen. Der Trainer und die Außenangreiferin vertraten die Farben der DSC-Volleyballerinnen bei der Pressekonferenz des Deutschen Volleyball-Verbandes (DVV).

DSC-Trainer Alexander Waibl, MTV-Ass Kim Renkema, Lisa Izquierdo und Stuttgarts Sportdirektor Bernhard Lobmüller (v.l.) mit dem neuen Pokal.

Quelle: Nils Würcher

Alexander Waibl und Lisa Izquierdo haben am Montag schon einmal die Halle begutachtet und das Objekt der Begierde in Augenschein genommen. Der Trainer und die Außenangreiferin vertraten die Farben der DSC-Volleyballerinnen bei der Pressekonferenz des Deutschen Volleyball-Verbandes (DVV) in der SAP-Arena Mannheim. Dort, wo sonst Eishockey und Handball gespielt wird, steigt am 28. Februar erstmals das Volleyball-Pokalfinale der Frauen und Männer. Und dabei wird nicht nur der Ort des Geschehens ein anderer als bisher sein, sondern auch die beiden Pokale wurden neu gestaltet. Der für die Frauen strahlt in silber-rosé, der für die Männer dunkelgrau-golden. Sowohl Lisa Izquierdo als auch Kim Renkema, Kapitän des Titelverteidigers und Vizemeisters Allianz MTV Stuttgart, hielten gestern die Trophäe, um die es in vier Wochen geht, schon einmal in der Hand.

Schon in den letzten zehn Jahren war das Finale in Halle/Westfalen in jeder Saison ein besonderer Höhepunkt, bei dem insgesamt 100 000 Zuschauer für eine grandiose Kulisse sorgten. DVV-Vizepräsident Michael Evers meinte deshalb gestern: „Die Pokalfinals haben entscheidend dazu beigetragen, dass die Sportart Volleyball in der öffentlichen Wahrnehmung einen riesigen Sprung nach vorn gemacht hat. Doch wir wollen nicht stehenbleiben, und das muss natürlich auch für das Premium-Produkt DVV-Pokal gelten. Und so sind wir schließlich nach Mannheim gekommen: in eine noch größere und modernere Arena, die unser neues Zuhause werden soll.“

Bis zu 15 000 Zuschauer kann die Halle bei den beiden Finalspielen zwischen dem DSC und Stuttgart sowie den Recycling Volleys Berlin und dem TV Bühl fassen. Gastgeber Daniel Hopp, Sohn des Milliardärs Dietmar Hopp und als einer erfolgreichsten Macher im deutschen Sport unter anderem Geschäftsführer der SAP-Arena und des DEL-Klubs Adler Mannheim, informierte über den Stand des Ticket-Verkaufs: „Wir haben bereits 9500 Tickets verkauft und das zeigt, dass Volleyball in Mannheim funktioniert.“ Während die Stuttgarter und Bühler, die es bis nach Mannheim nicht weit haben, jeweils schon 1000 Karten verkauft haben, ist auch der Ticket-Absatz bei den DSC-Volleyballerinnen bereits beachtlich. Geschäftsführerin Sandra Zimmermann: „Wir konnten bisher knapp über 750 Karten an den Mann und die Frau bringen, davon werden bislang 275 Fans unseren Sonderzug nutzen. Da hoffen wir natürlich, dass noch mehr dazukommen.“

Und Waibl versprach gestern den DSC-Fans: „Wenn wir gewinnen, kann ich mir vorstellen, dass wir die Rückfahrt mit den Fans im Sonderzug bestreiten.“ Immerhin ist es für den DSC eine Premiere, denn erstmals in der Vereinsgeschichte rollt ein Sonderzug zu einem Auswärtsspiel der Mannschaft. Waibl, der den Pokal in seiner ersten Saison als Trainer beim DSC 2010 schon einmal mit seiner Mannschaft gewann, erklärte zu den Chancen in diesem Jahr: „Im Finale ist die Ausgangslage immer 50:50. Stuttgart hat eine sehr gute Mannschaft, wir auch. Beide Teams spielen international, was auch Einfluss auf die Leistung hat. Ich habe den Pokal 2010 gewonnen, es war mein erster Titel als Trainer. Danach war die Meisterschaft für uns wichtiger, jetzt wollen wir den Pokal wieder holen.“

Doch auch die Stuttgarterinnen wollen ihren Titel aus dem Vorjahr verteidigen. Kim Renkema, die 2011 und 2015 mit Stuttgart den Pott gewann, meinte: „Der neue Pokal gefällt mir besser als der aus dem Vorjahr. Den würde ich gerne in den Händen halten.“ Obwohl ihre Mannschaft erst am Sonnabend den deutschen Meister mit 3:0 besiegte, weiß die Holländerin, dass das am 28. Februar nicht mehr zählt: „Es ist ein Spiel, es ist alles anders als in der Bundesliga. Es geht um Druck und Tagesform. Entscheidend wird sein, wer mit diesem Druck und der großen Kulisse besser umgehen kann.“ Sie hofft sehr, dass nach Mannheim mehr MTV-Fans als DSC-Anhänger anreisen.

Astrid Hofmann

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