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Volleyballerinnen des Dresdner SC empfangen die Stars aus Baku

Volleyballerinnen des Dresdner SC empfangen die Stars aus Baku

Ab 19 Uhr schlagen die Volleyballerinnen des Dresdner SC heute Abend zum ersten Champions-League-Heimspiel der Saison auf. Gast in der Margon-Arena an der Bodenbacher Straße ist das Team von Rabita Baku aus Aserbaidschan.

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Ab 19 Uhr schlagen die Volleyballerinnen des Dresdner SC heute Abend zum ersten Champions-League-Heimspiel der Saison auf.

Quelle: Stephan Lohse

Gegen den letztjährigen Finalisten wäre bereits ein Satzgewinn eine Überraschung. "Trotzdem sind unsere Mädels richtig heiß auf die Partie. Wir werden jeden Punkt feiern und versuchen, uns so teuer wie möglich zu verkaufen", verspricht Trainer Alexander Waibl, der umso mehr auf einen "richtigen Hexenkessel" mit über 2000 Zuschauern hofft.

Im Verein laufen bereits seit einigen Tagen die Vorbereitungen auf Hochtouren. Für die Champions League benötigen die Dresdner einen speziellen Bodenbelag, der aus Unterhaching ausgeliehen wird. 3120 Kilo wiegt der Belag, der auf fünf Europaletten in 26 Bodenrollen in die sächsische Landeshauptstadt gefahren und verlegt wurde.

Im Gegensatz zu 2009, als der DSC sein Heimspiel gegen Baku im Challenge Cup sogar mit 3:1 gewinnen konnte, wird in diesem Jahr ein ganz anderes Gäste-Team auf dem Parkett stehen. Bei rund 10 Millionen Euro soll das Budget von Rabita Baku liegen, der DSC wirtschaftet mit einem Zehntel davon. Allein Mannschaftskapitän Natalya Mammadova verdiene doppelt so viel wie der ganze Dresdner Kader, heißt es.

„Unsere Philosophie ist eine andere. Wir setzen konsequent auf den eigenen Nachwuchs, entwickeln Talente für die Nationalmannschaft und schaffen damit Identifikation. Rabita kauft sich in jeder Saison neue Weltklasse-Spielerinnen ein", so Trainer Waibl.

Der DSC hatte nach der Vizemeisterschaft in der abgelaufenen Saison überraschend eine Wild Card für die Champions League bekommen. Im Gegensatz zum Fußball ist der Wettbewerb allerdings keine üppige Geldquelle sondern ein Minusgeschäft. Allein für die Übertragung der Bilder ist pro Heimspiel eine fünfstellige Summe fällig. Auch sportlich ist der DSC Außenseiter gegen die Teams aus Baku, Istanbul und Mulhouse. Das erste Spiel in der Türkei verlor das Team trotz großem Kampf deutlich mit 0:3 (16:25, 19:25 21:25).

sl/ah

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