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Volleyball: Vizemeister Dresdner SC startet am Freitag in Stuttgart in die neue Bundesligasaison

Volleyball: Vizemeister Dresdner SC startet am Freitag in Stuttgart in die neue Bundesligasaison

Schwerin will sie behalten, aber Dresden wird alles unternehmen, das Objekt der Begierde in seinen Besitz zu bringen. Am Freitag wird die Jagd auf die Meisterschale eröffnet.

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Gut gelaunt in die neue Saison; hinten von links: Co-Trainer Uli Rath, Stephanie Kestner, Robin de Kruijf, Stefanie Karg, Judith Pietersen, Anna Cmaylo; Mitte von links: Mareen Apitz, Kerstin Tzscherlich, Grit Müller, Friederike Thieme, Nicole Schröber; vorn von links: Anne Matthes, Katharina Schwabe, Sylvia Sperl, Magdalena Gryka, Tesha Harry.

Quelle: Matthias Rietschel

Dresden . Von Astrid Hofmann

Wenn die DSC-Volleyballerinnen in Stuttgart in ihre 15. Bundesliga-Saison starten, haben sie sich erneut große Ziele auf die Fahne geschrieben. "Es ist eine Frage der Glaubwürdigkeit, dass wir nach dem Titel greifen wollen. Letztes Jahr sind wir dem Ziel als Vizemeister schon sehr nahe gekommen, da gibt es eigentlich für uns keine andere Option, als uns dieser Aufgabe erneut zu stellen", redet Trainer Alexander Waibl nicht um den heißen Brei. Der 43-Jährige steht für klare Ansagen und hat dabei auch die volle Rückendeckung des Vorstandes. "Wir unterstützen diese Kampfansage und wollen uns weiter in allen Bereichen verbessern", betont Vorstandschef Jörg Dittrich, bevor der "Tanz auf den drei Hochzeiten" beginnt. Denn nicht nur in der Bundesliga wollen die Damen um Kapitän Stefanie Karg am Ende möglichst ganz oben stehen, auch im Pokal würden sie nur allzugern wieder im Finale vor über 10 000 Zuschauern in Halle/Westfalen ihr Können demonstrieren. Besonders aber freuen sie sich in Dresden auf die Königsklasse, die Champions League. Zum zweiten Mal nach 1999/2000 schlagen die Elbestädterinnen - diesmal dank einer Wildcard - in der höchsten europäischen Liga auf. Mit Fenerbahce Istanbul und Rabita Baku erwarten die DSC-Spielerinnen zwei absolute Hochkaräter, dem französischen Vizemeister Mulhouse kann man zumindest auf Augenhöhe begegnen. "Die Großen ein wenig ärgern und die Vorrunde überstehen", so lautet Waibls Anspruch in diesem Wettbewerb.

Um die neuen Herausforderungen zu meistern, hat der DSC erstmals den Etat auf 1,05 Millionen Euro geschraubt, wobei im Moment noch ein kleines Loch von 85 000 Euro klafft. Der Kader ist auf 15 Spielerinnen aufgestockt. Zwar kann Alexander Waibl nur jeweils 14 Athletinnen auf den Spielberichtsbogen aufführen, doch er will "einen ausgeben", sollte die Situation tatsächlich eintreten, dass er eine Spielerin auf die Tribüne schicken müsste. "Diese Saison wird so knüppelhart und stressig, da wird sicher immer mal wieder das eine oder andere Wehwehchen auftauchen", ist er sicher. Zumal ihm schon zu Saisonbeginn mit den Langzeitverletzten Stephanie Kestner, Nicole Schröber und Grit Müller drei Kräfte ausfallen. Sicher ist der Coach aber, dass seine Mannschaft stärker als letztes Jahr einzuschätzen sei. "Mit Robin de Kruijf haben wir eine super Mittelblockerin dazugewonnen, Judith Pietersen kann Saskia Hippe mindestens gleichwertig ersetzen und Anna Cmaylo befindet sich auch auf einem guten Weg, eine gute Alternative auf der Diagonalen zu sein. Dazu verstärkt Anne Matthes unseren Angriff", ist Waibl überzeugt.

Gleichzeitig weiß er, dass auch die anderen Teams in der Liga zugelegt haben. "Fast alle haben sich verstärkt. Dass das Niveau insgesamt steigt, zeigt sich daran, dass hochkarätigere Ausländerinnen verpflichtet werden konnten", so der Schwabe, der als Hauptkonkurrenten um die Schale erneut den Schweriner SC sieht, aber auch mit Vilsbiburg, Stuttgart, Suhl, Hamburg, Münster, Wiesbaden und Aachen rechnet. "Leichte Gegner wird es kaum noch geben", glaubt er.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 13.10.2011

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