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Volleyball-Pokalfinale: Ein Dresdner jubelt, der andere verliert

Volleyball-Pokalfinale: Ein Dresdner jubelt, der andere verliert

Beim DVV-Pokalfinale im Gerry-Weber-Stadion von Halle/Westfalen erlebten 10100 begeisterte Fans gestern zwei Favoritensiege. Bei den Damen besiegte Titelverteidiger Schweriner SC den Finalneuling VC Wiesbaden wie erwartet glatt mit 3:0 (25:20, 25:20, 25:17) Sätzen und sicherte sich damit bereits zum fünften Mal den Pott.

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So sehen (Pokal)-Sieger aus: Hachings Männer feiern in Halle/Westfalen ihren Triumph über Moers.

Quelle: dpa

Halle/Dresden. In den ersten beiden Sätzen konnten die Hessinnen unter den Augen von Frauen-Bundestrainer Giovanni Guidetti noch gut dagegen halten, doch die Mecklenburgerinnen spielten in den entscheidenden Momenten ihre Klasse aus. Im dritten Abschnitt war der Widerstand des Bundesliga-Vierten dann gebrochen. Schwerin ließ nichts mehr anbrennen, und nach 79 Minuten verwandelte die erfolgreichste Scorerin Lousi Souza Ziegler (17 Punkte) den Matchball zum Sieg. "Wir waren zwar der große Favorit, doch es kann immer etwas schief gehen", sagte Schwerins Spielführerin Denise Hanke anschließend. "Aber wir haben dem Druck standgehalten. Das ist eine große Eigenschaft von uns", fügte die Zuspielerin hinzu.

Bei den Männern ging es zwischen Generali Haching und dem Moerser SC anschließend deutlich spannender zu. Am Ende aber setzte sich ebenfalls der Favorit durch. Haching gewann bei seiner fünften Finalteilnahme in Serie zum vierten Mal den Pokal. Die Bayern mussten allerdings gegen den Moerser SC über die volle Distanz von fünf Sätzen gehen, siegten nach 121 Minuten 3:2 (25:19, 23:25, 18:25, 25:22, 15:10).

Der Tabellenzweite der Bundesliga konnte im ersten Satz seine physische Dominanz in Punkte ummünzen. Moers bot ab dem zweiten Satz eine herausragende Leistung, obwohl mit Diagonalangreifer Michael Oliemann eine wichtige "Säule" aufgrund einer Verletzung fehlte und Ka-pitän Tim Broshog angeschla-gen in die Partie ging. Der Favo-rit wankte, aber er fiel nicht.

Wesentlichen Anteil daran hatte auch der erst 20-jährige Ex-Dresdner Simon Hirsch, der im vierten und fünften Abschnitt mit druckvollen Aufschlägen und Angriffen glänzte. Mit Oskar Klingner stand übrigens auf Seiten der Moerser ein zweiter Akteur aus der Dresdner VC-Talenteschmiede in der Gerry-Weber-Arena auf dem Feld.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 04.03.2013

ah

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