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Volleyball-Play-Offs: VC Dresden hält zwei Sätze mit Meister Berlin mit

Volleyball-Play-Offs: VC Dresden hält zwei Sätze mit Meister Berlin mit

Der kranke VC-Trainer Sven Dörendahl hatte gestern einen schweren Nachmittag zu überstehen. Er konnte den Auftritt seiner Schützlinge im ersten Playoff-Viertelfinalspiel bei Titelverteidiger Berlin Recycling Volleys nur daheim vor seinem Laptop erleben.

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Gestern krank auf dem Sofa: VC-Trainer Sven Dörendahl.

Quelle: S.Sonntag

"Das war ein Graus, viel lieber wäre ich natürlich in der Max-Schmeling-Halle gewesen", gestand der Trainer des Erstligisten, der deshalb sagt: "Bis zum Rückspiel am kommenden Sonntag muss ich unbedingt wieder gesund sein."

Was er vor dem Monitor sah, war jedoch keinesfalls ein "Graus". Trotz der klaren und durchaus erwarteten 0:3-Niederlage (21:25, 20:25, 14:25), verkauften sich die Dresdner vor knapp 5300 Zuschauern durchaus sehr respektabel. Ohne den verletzten Stamm-Mittelblocker Philipp Collin (Muskelfaserriss) sowie die ebenfalls nicht einsatzfähigen Tino Walter (Grippe) und Tim Neuber (Nerv eingeklemmt) boten die Elbestädter dem haushohen Favoriten vor allem in den ersten beiden Sätzen ordentlich Paroli. Im ersten Abschnitt hatten die Hauptstädter zwar einen 17:14-Vorsprung herausgearbeitet, aber die VC-Männer kämpften sich Punkt für Punkt auf 19:19 heran. "Danach konnte Berlin aber zu schnell wieder wegziehen. Das lag vor allem an unserer wackligen Annahme", befand Trainer Sven Dörendahl.

Auch im zweiten Durchgang konnten die Männer um Kapitän Eric Grosche das Geschehen bis zur zweiten technischen Auszeit offen gestalten. Erst danach spielte der Titelverteidiger seine individuelle Klasse aus und sicherte sich den 2:0-Satzvorsprung. Im dritten Akt war die Gegenwehr der Dresdner dann jedoch gebrochen, nun zogen die Hausherren deutlicher ihre Kreise und verwandelten nach 76 Minuten gleich den ersten Matchball zum Sieg. Erfolgreichster Scorer auf Seiten des VC war Eric Grosche mit zwölf Punkten vor René Andörfer (11), der zum "Wertvollsten Spieler" gewählt wurde.

"Die Jungs sind definitiv nicht so unter die Räder gekommen wie es uns beim letzten Mal an gleicher Stelle ging. Hut ab, wie sich in den ersten beiden Sätzen gewehrt haben", zollte Sven Dörendahl daheim seinen Mannen Respekt. Und der Coach, der in Berlin von seinem Assistenten Rudi Kucera gut vertreten wurde, hat schon einige Reserven ausgemacht, die bis zum Rückspiel am Sonntag in der Margon-Arena erschlossen werden können: "Wenn wir Berlin vor größere Probleme stellen wollen, müssen wir unsere Annahme verbessern und auch in der Feldabwehr ist mir noch einiges aufgefallen, woran wir arbeiten müssen und wo wir noch ein paar Prozent rauskitzeln können."

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 18.03.2013

Astrid Hofmann

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