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Volleyball-Meister Dresdner SC will erste Titelverteidigung schaffen

Volleyball-Meister Dresdner SC will erste Titelverteidigung schaffen

Die Mission „erste Titelverteidigung in der Vereinsgeschichte“ des Dresdner SC will Trainer Alexander Waibl ausgerechnet gegen seinen Ex-Verein schaffen.

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Quelle: Stephan Lohse

Die Grundlage will er mit seinen DSC-Volleyballerinnen schon am Sonntag im ersten Playoff-Finalspiel der Serie „best of five“ gegen den Vorrundenzweiten Allianz MTV Stuttgart legen. „Der Heimvorteil spielt eine wichtige Rolle, könnte sogar der Schlüssel zum Erfolg sein. Nicht zuletzt haben wir Stuttgart schon zweimal bezwungen“, meinte der gebürtige Stuttgarter.

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Grenzenloser Jubel in der Margon-Arena: Der DSC ist Meister!

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Emotional ist das Finale gegen seinen ehemaligen Heimatverein schon etwas Besonderes. „Heimkommen ist immer schön, zumal ich schon seit Sommer nicht mehr da war. Aber das ist eher eine persönliche Sache, weil meine Mutter, mein Bruder und viele Freunde in der Halle sein werden. Sportlich spielt das für mich keine Rolle mehr, da ich vom jetzigen Verein kaum noch jemanden kenne“, meinte Waibl, der 2009 von Stuttgart an die Elbe wechselte und gleich in seinem ersten Jahr in Dresden den DVV-Pokal und den Challenge Cup gewann. Im Vorjahr gelang ihm mit dem Meistertitel die bisherige Krönung seiner Trainerlaufbahn.

Die Routine der Dresdnerinnen mit der fünften Finalteilnahme in Serie könnte auch diesmal ein Plus sein. „Wir haben natürlich schon eine Menge Erfahrung mit solchen Situationen. Und wir haben trotz vieler englischer Wochen eine überragende Vorrunde gespielt. Klar, wollen wir die jetzt veredeln und das Ding gewinnen. Die Mannschaft hat in dieser Saison schon gezeigt, wozu sie in der Lage ist und das gibt uns Selbstvertrauen, aber auch eine Portion Gelassenheit“, meinte der 47-jährige Trainer, der gegen den aktuellen Pokalsieger eine Serie auf Augenhöhe erwartet: „Wir spielen gegen einen starken, sehr kompakten Gegner und ebenbürtigen Gegner.“ DSC-Kapitän Myrthe Schoot warnt vor dem Kontrahenten: „Es wird eine schwere Aufgabe, denn Stuttgart hat schon im Pokal gezeigt, wozu sie in der Lage sind. Wir müssen uns vor allem auf uns fokussieren.“

Mit dem Einzug in die Finalserie haben die Dresdnerinnen erneut die Qualifikation für die Champions League in der Tasche. Auch wirtschaftlich ist der Verein somit auf der sicheren Seite. „Wir werden am Ende der Saison nicht nur schwarze Zahlen schreiben, sondern einen Überschuss erzielen, mit dem wir unsere Altschulden von 30 000 Euro mit einem Schlag tilgen“, erläuterte DSC-Vorstandschef Jörg Dittrich und betonte: „Ich bin schon jetzt absolut tiefenentspannt.“ Die Heimspiele in der Königsklasse erweisen sich inzwischen „als echte Zugpferde und wir können damit bereits jetzt die Weichen für die neue Saison stellen“.

Am Sonntag wird die heimische Arena bereits zum elften Mal in dieser Saison mit 3000 Zuschauern ausverkauft sein. „Das ist ein neuer Rekord, der uns schon sehr stolz macht. Aber die Zahlen zeigen, dass wir nicht nur daheim ein Zuschauermagnet sind, sondern dass unsere Mannschaft auch auswärts die Fans in die Hallen zieht“, meinte Dittrich.

Astrid Hofmann, dpa

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