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Volleyball-Meister Dresdner SC trifft zum Saisonauftakt auf ambitionierte Stuttgarter

Volleyball-Meister Dresdner SC trifft zum Saisonauftakt auf ambitionierte Stuttgarter

Heute Abend um 19.30 Uhr starten die Volleyballerinnen des Dresdner SC in der Margon-Arena in die neue Bundesligasaison. Der Meister empfängt mit Allianz MTV Stuttgart gleich zum Auftakt eine Mannschaft, die sich ehrgeizige Ziele gesetzt hat.

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Empfahl sich in der Vorbereitung mit guten Leistungen: Molly Kreklow.

Quelle: Lutz Hentschel

Die Spannung steigt. Nach dem enttäuschenden Platz neun im Vorjahr tauschten die Schwaben den Kader nahezu komplett aus. Geblieben sind nur das Eigengewächs Jelena Wlk und Alessandra Jovy-Heuser. Im Gegenzug kamen neun neue Spielerinnen, darunter mit Zuspielerin Mareike Hindriksen, zuletzt in Suhl aktiv eine bundesligaerfahrene Regisseurin. Zudem lotsten die Stuttgarterinnen ihren einstigen Publikumsliebling Kim Renkema wieder an den Nackar. Die Niederländerin übernahm auch die Kapitänsbinde. Insgesamt tummeln sich im 11-er Kader acht Ausländerinnen.

Trainer der Mannschaft ist weiterhin der Spanier Guillermo Hernandez, der kurz nach Beginn der Vorsaison das Zepter übernahm. Er hat offensichtlich seine neuformierte Mannschaft schon gut eingespielt, denn zwei glatte 4:0-Siege bei Freundschaftsspielen auf der abschließenden Südtirol-Tour (gegen Bozen) sowie ein 4:1 gegen Imoco Volley Conegliano runden eine ziemlich beeindruckende Vorbereitung des Teams ab. Zuvor gab es auch Siege gegen die Liga-Konkurrenten Wiesbaden und Vilsbiburg.

Das hat auch DSC-Trainer Alexander Waibl registriert und meint deshalb: "Da haben wir es gleich mit einem ganz starken Kontrahenten zu tun. Stuttgart ist wirklich sehr gut aufgestellt und ich erwarte ein intensives Spiel." Dabei dürfen die DSC-Fans gespannt sein, wer beim Meister von Beginn an aufs Feld laufen wird. Denn Waibl hat in diesem Jahr fast ein Luxusproblem, weil alle Positionen mindestens doppelt besetzt sind, im Außenangriff kann der Coach mit Lisa Izquierdo, Michelle Bartsch, Katharina Schwabe, Shanice Marcelle und Steffi Kuhn sogar aus einem "Pool" von fünf Spielerinnen jeweils zwei auswählen. In der Regie-Zentrale, die in den letzten Jahren von Mareen Apitz besetzt war, hat er jetzt ebenfalls die Qual der Wahl zwischen der US-Amerikanerin Molly Kreklow, die schon in der Vorbereitung eine gute Figur abgab, und der niederländischen Nationalspielerin Laura Dijkema, die erst nach der WM zum Team stieß und deshalb erst eine reichliche Woche mit ihren neuen Kolleginnen trainieren konnte. Ob schon heute auch noch eine vierte Mittelblockerin beim Titelverteidiger anheuert, stand gestern noch nicht fest.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 22.10.2014

Astrid Hofmann

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