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Volleyball-EM in Dresden: Russland und Kroatien setzen sich durch

Volleyball-EM in Dresden: Russland und Kroatien setzen sich durch

Auch in der Dresdner Energie-Verbund-Arena erlebten die Volleyball-Fans sechs spannende Europameisterschaftsspiele. Wie erwartet setzte sich im Pool C der amtierende Weltmeister Russland souverän durch und steht als ungeschlagener Gruppensieger im Viertelfinale, wo er auf den Sieger aus dem Spiel zwischen der Türkei und Weißrussland trifft.

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Die Kroatinnen (vorn) beendeten die Vorrunde in Dresden auf Platz zwei.

Quelle: M. Rietschel

Allerdings hatte das russische Team großes Pech, denn im ersten Spiel gegen Weißrussland (3:1 Sätze) brach sich Stammzuspielerin Anna Matienko einen Finger und fällt für den Rest des Turniers aus. Sie soll noch heute in Deutschland operiert werden.

Zweiter der Gruppe C in Dresden wurde das Team aus Kroatien, das am Sonnabend vor über 2000 Zuschauern dem haushohen Favoriten Russland einen beherzten Kampf lieferte, sich am Ende aber dennoch mit 1:3 Sätzen geschlagen geben musste. Die Kroatinnen treffen jetzt im Achtelfinale auf das Team der Niederlande. Der Sieger dieser Partie ist Gegner der deutschen Mannschaft im Viertelfinale.

Etwas überraschend kam in Gruppe C das Ausscheiden von Aserbaidschan. Die Mannschaft um Star-Spielerin Natalya Mammadova fand überhaupt nicht ins Turnier und verlor alle drei Gruppenspiele, auch das gegen die nicht so hoch eingeschätzten Weißrussinnen, die damit Rang drei belegten und sich für das Achtelfinale qualifizierten.

Insgesamt erlebten rund 6000 Besucher in der Energie-Verbund-Arena an den drei Tagen sechs hochklassige Spiele. Wie immer erwiesen sich die Fans der Elbestadt als fachkundiges und begeistertes Publikum, das für Stimmung auf den Rängen sorgte. Trotz einiger Hürden, die das Organisationsteam vor und während der EM zu meistern hatte, bestand die Eisarena, die sonst den Dresdner Eislöwen als Heimspielstätte dient, ihre Bewährungsprobe als Volleyball-Halle.

"Am ersten Tag hatte es noch Kritik der Trainer wegen der Feuchtigkeit in der Halle gegeben. Doch das konnten wir regeln und schon am Tag darauf gab es keinerlei Beschwerden in dieser Hinsicht mehr. Auch der Court wurde von den Verantwortlichen des europäischen Volleyball-Verbandes ohne Beanstandungen abgenommen", erklärte Wolfgang Söllner, Chef des Dresdner Organisationskomitees nicht ohne Stolz.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 09.09.2013

ah

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