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Volleyball: Dresdner SC-Damen kehren in die Erfolgsspur zurück

Volleyball: Dresdner SC-Damen kehren in die Erfolgsspur zurück

Das bittere Pokal-Aus in Schwerin haben die DSC-Volleyballerinnen offenbar gut weggesteckt. Sie ließen sich drei Tage später beim Köpenicker SC nichts mehr von der Pleite anmerken und kehrten souverän in die Erfolgsspur zurück.

Dresden. Von Astrid Hofmann

In nur 77 Minuten wiesen sie die Berlinerinnen klar mit 3:0 (25:22, 25:18, 25:20) in die Schranken und sicherten sich damit in der Bundesliga den sechsten Sieg.

Dabei hatte Trainer Alexander Waibl seine Formation gegenüber der Partie von Schwerin auf drei Positionen verändert. Für die gesundheitlich leicht angeschlagene Mareen Apitz (Erkältung) führte Magdalena Gryka Regie. Auf der Mitte schonte der Coach Kapitän Stefanie Karg, die sich mit Oberschenkelproblemen plagt, und gab dafür Juliane Langgemach eine Einsatzchance. Und im Außenangriff gewährte Waibl Lisa Izquierdo ebenfalls eine Pause und startete dafür mit Friederike Thieme. Alle drei erfüllten die in sie gesetzten Erwartungen absolut. "Magdalena hatte ohne jegliche Nervosität die Spielfäden in der Hand, Juliane überzeugte vor allem mit sehr guter Blockabwehr, Friederike schlug hervorragend auf und war auch im Block erfolgreich", schätzte Alexander Waibl ein.

Auch wenn im ersten Satz das Geschehen auf dem Feld lange Zeit ausgeglichen war, konnten die DSC-Damen am Ende mit druckvollem Aufschlags- und Angriffsspiel die entscheidenden Punkte verbuchen. Als die Gastgeberinnen im zweiten Abschnitt mit 8:7 führten und Alexander Waibl mit strittigen Schiedsrichterleistungen haderte, bekam der Coach die gelbe Karte gezeigt, was einen Punktverlust für seine Mannschaft bedeutete. Doch seine Damen zeigten die richtige Reaktion, machten aus einem 8:12-Rückstand eine 18:14-Führung und ließen sich die 2:0-Satzführung nicht mehr nehmen.

Auch im dritten Durchgang diktierten die Gäste aus Elbflorenz klar das Geschehen und Judith Pietersen verwandelte nach 77 Minuten den zwei- ten Matchball. Die holländische Nationalspielerin und Martina Utla waren mit je 15 Punkten auch die besten DSC-Scorerinnen. Zur MVP wurde Zuspielerin Magdalena Gryka gewählt. Die MVP-Silbermedaille erhielt die Köpenicker Angreiferin Ilona Dröger. Für "Maggy" Gryka war die Auszeichnung ein besonderer Moment, denn Ilona Dröger (ehemals Farkowska) gehörte früher beim VV Grimma zu jenen erfahrenen Spielerinnen, die die talentierte Regisseurin besonders förderte.

Für die DSC-Damen geht die Reise heute bereits wieder nach Polen, in der Champions League steht das Spiel bei Dabrowa Gornicza auf dem Plan.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 03.12.2012

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