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Volleyball: Drei DSC-Spielerinnen kämpfen noch um ein Olympiaticket

Volleyball: Drei DSC-Spielerinnen kämpfen noch um ein Olympiaticket

Für die deutschen Volleyball-Frauen läuft seit gestern der Countdown für die Olympischen Sommerspiele in London. Mit einem Kader von 15 Spielerinnen flog Bundestrainer Giovanni Guidetti zunächst einmal nach Katowice, wo die DVV-Auswahl morgen und am Freitag zwei Testspiele gegen Gastgeber Polen bestreitet.

Dresden .

Von ASTRID HOFMANN

Von dort aus geht es am Sonntag direkt zum europäischen Olympia-Qualifikationsturnier nach Ankara in die Türkei.

Zum jetzigen vorläufigen Aufgebot gehören mit Kerstin Tzscherlich, Anne Matthes und Mareen Apitz auch drei Spielerinnen vom DSC. Dazu stehen die Ex-Dresdnerinnen Christiane Fürst, Heike Beier und Corina Ssuschke-Voigt im Kader. Dagegen sortierte der Bundestrainer schon vor der Abreise nach Polen Saskia Hippe (jetzt Chieri/Italien) sowie Kathy Radzuweit (Baku/Aser- beidschan), Lena Möllers (Rote Raben Vilsbiburg) und Lisa Thomsen (Schweriner SC) aus.

Besonders erfreulich aus Dresdner Sicht ist die Nominierung von Libera Kerstin Tzscherlich, die sich nach dem letzten Meisterschaftsspiel einer eingehenden Knie-Untersuchung unterziehen musste. "Zum Glück haben sich die ersten schlimmen Befürchtungen nicht bestätigt. Spezialist Axel Ripp gab Entwarnung und so konnte Kerstin das Training bei der Nationalmannschaft aufnehmen", erklärte DSC-Trainer Alexander Waibl. Auch wenn Giovanni Guidetti vor der Reise in die Türkei am Sonnabend noch drei Spielerinnen streichen muss, ist davon auszugehen, dass Kerstin Tzscherlich weiter dabei sein wird.

"Ich habe für den Zwölfer-Kader schon eine Idee im Kopf, aber natürlich sind die nächsten Tage noch wichtig, um eine finale Entscheidung zu treffen. Bislang haben wir erst eine Trainingseinheit mit allen Spielerinnen absolvieren können, demnach hat ab sofort jede Trainingseinheit und jedes Test-Match eine sehr hohe Bedeutung", berichtet der Bundestrainer selbst.

Der Gegner der DVV-Auswahl ist dabei sehr passend gewählt, denn auch Polen bestreitet in Ankara die Olympia-Qualifikation und wird dem deutschen Team somit sehr gut vorbereitet gegenüber treten. "Polen hat insgesamt ein gutes Team mit hohem Spielniveau. Von der Spielweise haben sie in bestimmten Bereichen Ähnlichkeiten mit unseren Vorrundengegnern in Ankara. Wir können somit in manchen Dingen die Matches gegen Kroatien, die Türkei oder Bulgarien gut testen", blickt Giovanni Guidetti voraus.

Der Italiener will aber die weitere Saison nicht außer Acht lassen: "Es könnte sein, dass ich den Kader noch einmal verändere, wenn wir an der zweiten Olympia-Qualifikation in Japan teilnehmen. Dann spielen wir auch den Grand Prix, dies wieder mit 14 Spielerinnen, und allein dafür brauchen wir mehr als zwölf Athletinnen. Es werden also in Deutschland einige Spielerinnen weitertrainieren, wenn wir mit dem reduzierten Kader im Ausland unterwegs sind", erklärt der deutsche Coach die Personalplanungen. Oberstes Ziel bleibt: Das deutsche Damen-Team will bei den Spielen an der Themse aufschlagen. Mit Olympia ginge auch für Kerstin Tzscherlich noch ein Traum in Erfüllung.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 25.04.2012

Astrid Hofmann

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