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Volleyball: DSC trifft heute auf Dynamo Kasan und Weltstar Jekaterina Gamova

Volleyball: DSC trifft heute auf Dynamo Kasan und Weltstar Jekaterina Gamova

Wenn heute Abend ab 19 Uhr die DSC-Volleyballerinnen im ersten Achtelfinalspiel der Champions League in der Margon-Arena Dynamo Kasan gegenüberstehen, dann können sich die Fans auf ein echtes Highlight freuen.

Dresden .

Denn auf Seiten des russische Meisters wird Weltstar Jekaterina Gamova Kostproben ihres Könnens ab- geben. Mit 2,02 Metern gehört die 31-Jährige zu den längsten Sportlerinnen der Welt - zu den Größten in ihrem Sport ohnehin.

Für die in Tscheljabinsk geborene Ausnahmekönnerin ist der DSC keine unbekannte Nummer, bereits in der Saison 1999/2000 traf sie mit ihrem damaligen Verein Uralotschka Jekaterinburg in der europäischen Königsklasse auf den damaligen deutschen Meister. Damals stand Gamova am Anfang der Karriere. Inzwischen feierte sie zahlreiche Erfolge mit der russischen Nationalmannschaft und den Vereinen Jekaterinburg (bis 2003), Dynamo Moskau (2004 bis 2009) und zuletzt Fenerbahce Istanbul. Mit der Auswahl gewann sie zweimal olympisches Silber, wurde zweimal Weltmeisterin und einmal Europameisterin. Sie erhielt viele persönliche Auszeichnungen als beste Scorerin, Aufschlägerin oder Blockerin. 2004 wurde sie zur europäischen Volleyballerin des Jahres gewählt.

Auch wenn die Star-Angreiferin herausragt, verfügt Kasan über weitere Top-Spielerinnen, die dafür sorgen, dass die Mannschaft nur schwer ausrechenbar ist. Im Außenangriff sind das zum Beispiel die Amerikanerin Jordan Larson und die Russin Lesya Makhno. Kasan hatte die Vorrundengruppe C souverän gewonnen, während der DSC als Dritter der Gruppe B ins Achtelfinale einzog.

"Gamova in den Griff zu bekommen, ist nicht das entscheidende Problem", weiß Alexander Waibl. "Die Gefahr kommt aus allen Ecken. Kasan spielt einen sehr modernen, schnellen Volleyball. Mit guten Aufschlagsspiel und einer sicheren Block- und Feldabwehr machen sie jedem Kontrahenten zu schaffen", so der DSC-Coach, der sich natürlich eine Strategie für die heutige Partie zurechtgelegt hat: "Wir können versuchen, Gamova zu stoppen, ausschalten werden wir sie nicht. Sie schlägt nun einmal aus einer anderen Etage ab. In erster Linie aber freue ich mich auf dieses Volleyballfest. Unser Ziel ist es, jeden Satz so lange es geht, offen zu halten. Und wenn uns der Gegner eine Chance bietet, müssen wir sie beim Schopf packen. Wir werden uns so teuer wie möglich verkaufen."

Sorgenfalten bereiten dem DSC-Trainer noch einige Personalfragen. So plagt sich Diagonalangreiferin Judith Pietersen seit der Partie in Aachen mit Schienbeinproblemen. Da auch Anna Cmaylo verletzt pausieren muss, hat Waibl auf dieser Position kaum Alternativen, müsste bei einem Ausfall der Holländerin die junge Silvia Sperl ins Feuer schicken. Auch hinter dem Einsatz von Katharina Schwabe steht ein Fragezeichen. Sie fehlte zuletzt wegen eines Infektes. Wieder einsatzfähig ist auf jeden Fall Kapitän Stefanie Karg.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 01.02.2012

Astrid Hofmann

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