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Volleyball: DSC strebt wieder die Königsklasse an

Volleyball: DSC strebt wieder die Königsklasse an

Eigentlich ist es bitter: Im vorigen Jahr erreichten die DSC-Volleyballerinnen in ihrer Champions-League-Gruppe mit nur einem Sieg das Achtelfinale.

Dresden. Dresden. Eigentlich ist es bitter: Im vorigen Jahr erreichten die DSC-Volleyballerinnen in ihrer Champions-League-Gruppe mit nur einem Sieg das Achtelfinale. In dieser Saison erkämpften sie sogar zwei Siege und noch einen Punkt beim 2:3 in Istanbul, scheiden aber trotzdem als Gruppen-Vierter aus dem internationalen Wettbewerb aus. Ein veränderter Modus und eine äußerst ausgeglichene Gruppe trugen maßgeblich dazu bei. Schon allein deshalb hielt sich die Enttäuschung bei den Verantwortlichen des deutschen Vizemeisters in Grenzen.

Trainer Alexander Waibl zieht sportlich ein positives Fazit: "Wir haben im Vergleich zum Vorjahr auf jeden Fall einen Schritt nach vorn gemacht. Wir konnten gegen jeden Gegner mindestens ein Spiel entweder gewinnen oder sehr eng gestalten. Es war deutlich zu sehen, dass wir uns an das hohe Niveau anpassen. Und natürlich war es für jede Spielerin wichtig für ihre weitere Entwicklung. Gerade auch unsere jungen Mädchen profitieren davon. Deshalb bin ich dankbar, dass wir erneut die Chance hatten, in der Königsklasse mitzuspielen."

Vorstandschef Jörg Dittrich sieht ebenfalls in erster Linie günstige Effekte: "Wirtschaftlich hat sich das für uns gelohnt, auch wenn es immer noch mehr Geld kostet als wir dafür einnehmen. War die Champions League für uns letztes Jahr eher eine Wundertüte, hat sich dieses Produkt in diesem Jahr etabliert. Denn über den Auftritt in der Champions League haben wir neue Sponsoren gefunden, die uns auch künftig als Partner unterstützen wollen. Und wir konnten damit auch Spielerinnen zu uns locken, die höher dotierte Angebote ausschlugen, weil sie sich beim DSC in der höchsten europäischen Spielklasse präsentieren können. Nicht zuletzt kamen in diesem Jahr rund 15 bis 20 Prozent mehr Zuschauer zu den Heimspielen", zählt Dittrich auf.

Er betont: "Man muss immer erst einmal in eine Sache etwas investieren. Und wenn wir wieder die Chance bekommen, in der Champions League anzutreten, werden wir das auch wieder tun." Die Spielerinnen werden das sicher gern hören und es dürfte eine zusätzliche Motivation sein, die sportliche Qualifikation für den höchsten europäischen Klubwettbewerb im nächsten Jahr zu schaffen.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 13.12.2012

Astrid Hofmann

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