Volltextsuche über das Angebot:

27 ° / 19 ° wolkig

Navigation:
Google+
Volleyball: DSC-Vorstand bleibt nach zwei Niederlagen in Serie gelassen

Volleyball: DSC-Vorstand bleibt nach zwei Niederlagen in Serie gelassen

Mit den beiden Niederlagen in Wiesbaden und gegen Vilsbiburg sind die DSC-Volleyballerinnen vom zweiten auf den dritten Tabellenplatz gerutscht. Obwohl die 3000 Fans in der Margon-Arena nach dem knappen 2:3 gegen die Raben ihr Team feierten, gab es im Umfeld auch kritische Töne.

Voriger Artikel
Dresden Monarchs verpflichten neuen Wide Reciver
Nächster Artikel
HSV Dresden zieht ins Sachsenpokal-Halbfinale ein

Seit 2009 ist Alexander Waibl Trainer in Dresden, sein Vertrag läuft bis 2015. Auf einen Meistertitel mit den DSC-Damen wartet er noch.

Quelle: Dehli-News / Matthias Rietschel

Im Fokus: Trainer Alexander Waibl, angeblich der bestbezahlte Coach der Liga.

Vorstandschef Jörg Dittrich konnte darüber gestern nur lachen. "Wer glaubt, man könne in diesem Job reich werden, den laden wir gern zu uns ein, sich vom Gegenteil zu überzeugen. Unser Gehaltsgefüge ist typisch für die ostdeutschen Länder. Da fällt auch die Bezahlung des Trainers darunter. Da gibt es sicher anderswo mehr zu verdienen. Die Frage, wie viel Geld Alexander Waibl verdient, ist zudem völlig nebensächlich", betont Dittrich, der gleich noch hinzufügt: "Unser Trainer hat noch bis 2015 Vertrag, wir stehen voll hinter ihm. Wir haben mit ihm schon viel erreicht, auch wenn wir uns natürlich einen Titel wünschen."

Der Vorstandschef will die Arbeit des Coaches aber nicht allein an Ergebnissen festmachen. Dittrich verweist auf weitere Ziele, die man sich im Vorstand auf die Fahnen geschrieben habe: "Wir wollen mehr Popularität in unse-rer Region erreichen, junge Spielerinnen entwickeln, zudem mehr Zuschauer in die Halle locken. In allen drei Komponenten sind wir besser geworden", hebt er hervor. Wegen zwei Niederlagen in Folge werde man keinesfalls nervös.

Dafür sieht auch Alexander Waibl keinen Grund. "Sicher haben wir in Wiesbaden schlecht gespielt, wie schon mehrfach zuvor. Aber gegen Vilsbiburg lief es deutlich besser. Wir brauchen keine Änderungen an unserem langfristigen sportlichen Konzept vornehmen. Es ist darauf ausgerichtet, dass wir in den Playoff-Spielen unsere beste Leistung abrufen können", erläutert der 44-Jährige. Da die ersten sechs Mannschaften automatisch für das Viertelfinale qualifiziert sind - und das ist dem DSC nicht mehr zu nehmen - starten die Dresdnerinnen erst am 30./31. März in die entscheidende Meisterschaftsphase. Bleibt die Tabellenkonstellation so, wie sie sich im Moment darstellt, könnte der DSC im Halbfinale auf Vilsbiburg treffen. Dabei hätten die Raben im ersten und in einem eventuell entscheidenden dritten Spiel Heimrecht.

"Sicher versucht man immer, die bestmögliche Ausgangssituation für die Playoffs zu erkämpfen, aber zum einen ist der zweite Platz noch nicht völlig außer Reichweite, zum anderen ist es mir egal, ob wir auswärts oder daheim anfangen. Wir haben auch schon in Vilsbiburg gewonnen", so Alexander Waibl, der sich mit solchen Planspielen jetzt noch nicht beschäftigen mag: "Für uns steht im Vordergrund, dass wir uns im athletischen und volleyballerischen Bereich weiterentwickeln; und, dass unsere Verletzten zurückkommen."

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 05.02.2013

A. Hofmann

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Regionalsport
  • Semperopernball
    Semperopernball

    Alle Infos, alle Highlights, die schönsten Bilder - der Semperopernball in Dresden. mehr

  • 13. Februar

    Ob Gedenken, Täterspuren oder Menschenkette: Alle Infos finden sie in unserem Special zum 13. Februar in Dresden mehr