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Volleyball: DSC-Damen holen die erste Niederlage der Bundesliga-Saison ab

Volleyball: DSC-Damen holen die erste Niederlage der Bundesliga-Saison ab

Eine Serie ist gerissen, die andere hat gehalten: Hamburgist für die Volleyballerinnen des Dresdner SC einfach kein gutes Pflaster. Der deutsche Vizemeister verlor am Sonnabend vor 900 Zuschauern bei Aurubis Hamburg mit 2:3 (25:22, 17:25, 24:26, 25:15, 11:15).

Dresden.

Von Astrid Hofmann

Damit kassierten die Dresdnerinnen nach vier Siegen in Folge in der Bundesliga die erste Niederlage und büßten ihren "Platz an der Sonne" ein. Trainer Alexander Waibl kommentierte das nach der Partie lakonisch: "Das ist ja nichts Neues." Damit hat der 44-Jährige recht: Im nunmehr fünften Jahr hintereinander mussten die DSC-Damen nach einem Bundesliga-Spiel in der Hansestadt die Heimreise ohne Punkte antreten. Weil aber die Meisterschaft erst in den Playoffs entschieden wird, blieb der DSC-Coach entspannt: "Sicher freut sich niemand über eine Niederlage, aber ein Beinbruch ist das auch nicht. Die Mädels bekommen trotzdem zwei freie Tage."

Zu Beginn der Partie lief erst einmal alles nach Plan. Die DSC-Damen führten mit 11:5. Dann kämpften sich die Gastgeberinnen heran und gingen beim 16:15 erstmals in Führung. Aber die für Friederike Thieme eingewechselte Lisa Izquierdo verwandelte in der engen Schlussphase sofort den ersten Satzball für den DSC. Im zweiten Abschnitt erhöhte Aurubis den Druck mit den Aufgaben. Bei den Dresdnerinnen brach die Annahme völlig ein. Mit drei leichten Fehlern verpatzten die DSC-Damen auch den Start in Satz Nummer drei und machten es den Hamburgerinnen leicht, sich mit 9:3 abzusetzen. Doch die Waibl-Schützlinge holten Punkt um Punkt auf und schlugen beim 24:23 sogar zum ersten Satzball auf. Ven-dula Merkova, herausstechende Punktesammlerin bei den Gastgeberinnen, wehrte jedoch ab. Ein Aufgabenfehler von Stefanie Karg und eine Blockabwehr von Aurubis sorgten dafür, dass die Hausherrinnen auch diesen Durchgang für sich entschieden.

Der vierte Akt ging dann deutlich an den Vizemeister, der wieder besser aufschlug und vor allem die Annahme stabilisierte. Im fünften Abschnitt lagen die DSC-Damen mit 8:6 in Front, als zum letzten Mal die Seiten gewechselt wurden. In der Schlussphase aber leisteten sie sich zu viele leichte Fehler - erneut in der Annahme. Symptomatisch: Eine Aufgabe von Aurubis-Zuspielerin Mareike Hindriksen bekam Friederike Thieme nicht unter Kontrolle; damit setzten die Hamburgerinnen nach 120 Minuten den Schlusspunkt.

"Es war deutlich zu sehen, dass uns die Frische fehlte, um die Annahme zu stabilisieren und um die nötige Aggressivität aufzubauen. Es mangelte an Konzentration, was sich in vielen leichten Fehlern niederschlug. An allen Ecken fehlten ein paar Prozent", legte Alexander Waibl den Finger in die Wunden, betonte aber: "Wir haben vor der Partie einen Akzent im Krafttraining gesetzt, um für die kommenden schweren Aufgaben gerüstet zu sein."

Freuen konnte sich Waibl dennoch über die starke Leistung seiner Diagonalangreiferin Judith Pietersen, die mit 26 Zählern erfolgreichste Scorerin war und auch als MVP ausgezeichnet wurde. Auch Robin de Kruijf (14 Punkte) und die 18-jährige Lisa Izquierdo (12 Punkte) zeigten sich in guter Verfassung.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 19.11.2012

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